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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Starker Rückgang der Gewerbeanmeldungen

Hessen. Nach Mitteilung des Hessischen Statistischen Landesamtes war die Zahl der Gewerbeanmeldungen in Hessen im zweiten Quartal 2014 mit 15 224 Anmeldungen um 16 Prozent niedriger als im entsprechenden Vorjahresquartal. Dagegen war die Entwicklung der Zahl der Gewerbeanmeldungen im ersten Quartal 2014 mit nur einem leichten Rückgang von knapp drei Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal noch recht stabil. Die Zahl der Abmeldungen im zweiten Quartal 2014 lag bei insgesamt 14 522 (minus 5,1 Prozent).

Zu den Gewerbeanmeldungen zählen Neugründungen, Zuzüge sowie Übernahmen und Umwandlungen. Der Rückgang der Gewerbeanmeldungen im zweiten Quartal 2014 ist bei den insgesamt 12 363 Neugründungen zum einen auf weniger Anmeldungen von Kleinunternehmen (minus 25,6 Prozent) und zum anderen von Betrieben mit größerer wirtschaftlicher Substanz (minus 19,9 Prozent) zurückzuführen. Die Zahl der Nebenerwerbsbetriebe blieb mit 5155 Anmeldungen (minus vier Prozent) vergleichsweise stabil.

Übernahmen in Form von Kauf, Pacht, Erbfolge, Rechtsformänderung oder Gesellschaftereintritt lagen im Berichtszeitraum bei gut 890 Einheiten (minus 19,1 Prozent). Die Zahl der Unternehmenszuzüge lag bei 1870 (minus 11,7 Prozent).

Im zweiten Quartal 2014 wurden knapp 35 Prozent der 10 322 neu errichteten Einzelunternehmen von Frauen geführt. Hinsichtlich der Rechtsform machten Einzelunternehmungen mit knapp 12 260 und die Gesellschaft mit beschränkter Haftung einschließlich der UG (haftungsbeschränkt) mit 1847 Anmeldungen den überwiegenden Teil der Gewerbeanmeldungen aus.

Unterteilt nach dem Merkmal „Staatsangehörigkeit des Gewerbetreibenden“ meldeten neben den 7784 deutschen Inhaberinnen und Inhabern (minus 8,5 Prozent), die polnischen Staatsbürgerinnen und -bürger mit rund 1130 Einzelunternehmen die meisten Gewerbe (minus 23,4 Prozent) an. Danach folgten Anmeldungen rumänischer Staatsbürgerinnen und -bürger (680), türkischer (505), bulgarischer (437) und ungarischer (120).

Ausführliche Ergebnisse können dem Statistischen Bericht entnommen werden, der kostenfrei abgerufen werden kann: www.statistik-hessen.de – Gesamtwirtschaft, Konjunktur – Veröffentlichungen. Seit 2014 werden beim Merkmal „Staatsangehörigkeit“ zusätzlich die Ausprägungen bulgarisch, rumänisch und ungarisch ausgewiesen. (red)



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