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Janina Rohde Deutsche Meisterin im Schleuderballwerfen

Einbeck/Melsungen. Am letzten Samstag konnte Janina Rohde ihren Titel der Deutschen Meisterin im Schleuderballwerfen bei den Meisterschaften des Deutschen Turnverbandes in Einbeck mit einer Weite von 46,46 Meter erfolgreich verteidigen und errang somit ihren insgesamt vierten nationalen Meistertitel. Die Titelverteidigung im leichtathletischen Fünfkampf konnte Janina jedoch aufgrund des verletzungsbedingten Trainingsrückstandes trotz erfolgreicher Qualifikation nicht in Angriff nehmen. Janina ist seit mehr als zwei Jahren an der Schulter verletzt. Mehrere unterschiedliche Behandlungen  brachten kein Erfolg, so das sie nicht nur ihre erfolgreiche Zeit auf dem Sportinternat in Leipzig beendete, sondern auch seit fast einem Jahr nur sporadisch trainieren kann.  Nichtsdestotrotz errang sie bereits im Juli die hessische Meisterschaft im Schleuderballwerfen und die Vizemeisterschaft im leichtathletischen Fünfkampf. Bereits dort konnte man jedoch erkennen, dass  in den Ausdauer- und Schnellkraftdisziplinen 100 Meter, Weisprung und 1000 Meter der Trainingsrückstand nicht mit Talent ausgeglichen werden kann und somit auf den Start im Mehrkampf verzichtet wurde und der Fokus auf die Einzelmeisterschaft gerichtet war. Mit nur drei kurzen Wurftrainingseinheiten von je sechs bis zehn Würfen in der Woche vor den deutschen Meisterschaften, jedoch mit allerbestens stabilisierter Schulter durch fachmännische Behandlung und anschließenden Anbringen von Kinesio-Tape durch Daniel Helfers von der Helfers Physiotherapiepraxis aus Malsfeld, reiste Janina an.

In dem Wissen nicht so viele gute Würfe machen zu können, machte sie zum Einwerfen nur zwei Würfe um sich an die Anlage zu gewöhnen. Wie immer beim Deutschen Turnerbund startet die Athletin mit der besten Vorleistung als Erste. Da Janina bei den hessischen gute 47,96 Meter erzielen konnte, war sie als erste vor Vanessa Sprau vom TV Thaleischweiler und Julia Allgeier vom SV Leybucht dran. Auch diese beiden Athletinnen hatten eine Vorleistung um die 45 Meter, so dass ein spannender Wettkampf zu erwarten war.

Janina begann den ersten Durchgang mit dem Ziel gleich ein Ausrufezeichen zu setzen. Nach drei schönen Drehungen und einen ordentlichen Abwurf  landete das Wurfgerät bei 46,46 Meter. Der Applaus der anderen Athleten und Zuschauer zeigte, dass sie ihr Ziel erreicht hatte, ohne zu wissen, dass dies bereits die Siegesweite war.

Im Kampf um Platz zwei warfen die anderen Athletinnen zwischen 42 und 44 Meter, den sich schlussendlich Julia Allgeier mit 43,77 Meter vor Annabell Sonn vom TV Iffezheim mit 43,30 Meter sicherte. Die Mitfavoritin Vannessa Sprau landete mit 42,53 Meter auf dem vierten Platz.

Mit ihrer Serie von 46,46 Meter, 43,77 Meter, 41,84 Meter,  45,78 Meter, 45,30 Meter und 44,85 Meter hätte sie mit fünf ihrer sechs Versuchen den Sieg errungen und stellte somit ihr außergewöhnliches Talent im Bereich der Wurfdisziplinen unter Beweis. (red)



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