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Gut 31.700 Erziehungsberatungen in Hessen

Hessen. Im Jahr 2013 wurde in Hessen in gut 31.700 Fällen eine Erziehungsberatung für Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern oder Erziehungsberechtigte durchgeführt. Davon dauerten am Jahresende noch 10.500 Beratungen an, gut 21.200 Beratungen wurden im Laufe des Jahres beendet. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, nahmen die Beratungen um 1,6 Prozent gegenüber 2012 ab. Innerhalb der Hilfen zur Erziehung stellt die Erziehungsberatung die „schwächste“ Form der Hilfe dar und wird kostenlos angeboten. Bei 58 Prozent der Beratungen wurden vorrangig die Eltern oder Erziehungsberechtigten, bei gut 32 Prozent die Familie und das Kind und bei gut neun Prozent vor allem das Kind beziehungsweise der Jugendliche beraten.

Gut 21.700 Beratungen wurden im Jahr 2013 begonnen. Den höchsten Beratungsanteil hatten die Vier- bis unter Zehnjährigen mit knapp 37 Prozent. Danach folgten die Zehn- bis unter 16-Jährigen mit 34 Prozent sowie Kinder unter vier Jahren mit gut 14 Prozent und die 16 bis unter 18-Jährigen mit neun Prozent der Beratungen; sechs Prozent erfolgten für volljährige junge Menschen. Erziehungsberatungen waren häufiger für und mit Jungen notwendig (55 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr verschob sich die Altersstruktur der betroffenen Kinder. Es wurden gegenüber 2012 mehr Beratungen für jüngere Kinder und mit jüngeren Kindern durchgeführt.

Die häufigsten Gründe bei Beginn der Beratung waren mit 33 Prozent Belastungen der Kinder und Jugendlichen durch familiäre Konflikte. Danach folgte die eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern/Sorgeberechtigten mit 16 Prozent. Entwicklungsauffälligkeiten und seelische Probleme sowie Auffälligkeiten der Kinder und Jugendlichen in ihrem sozialen Verhalten waren in 15 bzw. gut elf Prozent der Fälle Gründe für die Beratung. Probleme in Schule oder Beruf machten knapp elf Prozent aus. Es wurden alle Gründe ausgewertet, wobei bis zu drei Gründe angegeben werden konnten.

Die Familienstruktur begründet oft die Notwendigkeit von Hilfen. In 45 Prozent der Fälle wohnten die Eltern der Kinder bei Beginn der Beratung zusammen. Bei 39 Prozent der zu beratenden jungen Menschen lebten diese mit einem Elternteil ohne neue Partnerin oder neuen Partner und in 15 Prozent der Fälle bei einem Elternteil mit neuem/r Partner/-in. (red)



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