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Lorenz Funck und Julia Klute präsentierten sich in hervorragender Form

lorenz-funck141013julia-klute141013Bad Hersfeld/Niedenstein/Melsungen. Bekanntlich ist der Herbst für Ausdauersportler eine ideale Laufzeit. Und da auch das Wetter am Wochenende mitspielte, starteten die beiden Melsunger Laufhoffnungen Lorenz Funck und Julia Klute bei den Laufveranstaltungen in Bad Hersfeld bzw. Niedenstein und präsentierten sich dabei auch zum Saisonende noch in einer hervorragenden Form. Am Sonntag stand Bad Hersfeld ganz im Zeichen der Ausdauerläufer, denn fast 4000 Laufbegeisterte nahmen am 15. Lollslaufs teil und verwandelten die Festspielstadt in eine Sporthochburg mit ausgelassener Partystimmung. Innerhalb dieser drittgrößten Laufverstaltung in Hessen wurden die Landesmeisterschaften im Halbmarathon ausgetragen. Da dieser Wettbewerb über 21,0975 Kilometer nicht für Jugendliche und Junioren der U23 ausgeschrieben war, startete der 17-jährige Lorenz Funck in der Hauptklasse der Männer, wo sich mit den Altersklassenläufern insgesamt 98 Ausdauersportler dem Starter stellten.

Ungezählte Zuschauer säumten die Strecke und den Zielbereich am Bad Hersfelder Linggplatz und sorgten erneut für eine erstklassige Stimmung. Moderator Werner Damm vom Hessischen Rundfunk, der wie gewohnt informativ durch das Programm führte, brauchte die Zuschauer nicht zum Klatschen aufzufordern. Bei idealen Temperaturen um zwanzig Grad wurde den Läuferinnen und Läufer fast ständig Beifall gespendet. Die Wettkämpfer dankten diese Geste der Zuschauern mit großartigen Zeiten.

Lorenz Funck, der im Vorjahr, fast auf den Tag genau, diesen „halben Marathonlauf“ in 1:32:39 Stunden zurückgelegt hatte, zeigte sich von seinen letzten Bahnwettkämpfen gut erholt und lief die erste Hälfte der Strecke mit knapp über 40 Minuten sehr beherzt an. Da er gut vorbereitet in dieses Rennen ging, was seine Zubringerzeiten auf der Bahn in Heiligenrode bereits zum Ausdruck brachten, sah er auch noch fünf Kilometer vor dem Ziel sehr frisch aus. Der Jugendliche aus Obermelsungen hatte sich vorgenommen, die 21-Kilometerabschnitte in jeweils vier Minuten zurückzulegen, denn er wollte eine Zeit unter 1:25 Stunden laufen. Obwohl der 17-Jährige zum Schluss etwas langsamer wurde, lief er als 33. in der Gesamtwertung nach großartigen 1:24:09 Stunden über die Ziellinie und unterbot seine Zeit aus dem Vorjahr um mehr als acht Minuten. Mit dieser Leistung war Lorenz Funck sowohl in der U20 als auch in der U18 der beste Jugendliche auf dieser Strecke und nahm seinen Widersachern Florian Engel (Vellmar) und Fredrick Prüfer (Kassel) fast drei Minuten ab. Mit 1:24,09 Stunden blieb er auch um über 100 Sekunden unter der besten nordhessischen Vorjahresleistung der U18, die Leonardo Ortolano (PSV Grün Weiß Kassel) mit 1:25,45 Stunden in München aufgestellt hatte.

In Niedenstein fand der gut organisierte 15. Panoramalauf statt, der in die 18. Auflage des Schwalm-Eder-Lauf-Cups eingebettet war. Bei sommerlichen Temperaturen beantwortete Julia Klute die Frage nach ihrer derzeitigen Form auf ihre Art. Auf der nicht einfach zu laufenden, aber landschaftlich schönen Strecke mit einer Höhendifferenz von mehr als 150 Metern, setzte sich die 18-Jährige, die bei den Landesmeisterschaften im 10km-Straßenlauf den zweiten Platz belegt hatte, unmittelbar nach dem Start an die Spitze des Feldes und gab diese bis zum Schluss nicht mehr ab. Im Verlauf der ansteigenden Strecke baute sie ihre Führung weiter aus und lag am Wendepunkt nach der Hälfte mehr als eine halbe Minute vor Verena Spohr vom Tuspo Borken. Obwohl sie auf dem Rückweg einen Gang herausnahm, um keine Verletzung zu riskieren, ließ sie nie einen Zweifel an ihrem Sieg aufkommen. „Ich fühlte mich gut und kam locker von der Konkurrenz weg“, sagte die Führende der U20 in der Schwalm-Eder-Laufcup-Wertung. Sollte sie in Melsungen und Ziegenhain an den Start gehen, dürfte sie den Pokal sicher haben. Nach respektablen 24:07,6 Minuten siegte die 18-Jährige aus Schwarzenberg vor Verena Spohr (25:01,2 Min.) und Gina-Marie Schmidt aus Stadtalendorf (25:58,4 Min.). „Die längeren Laufstrecken machen mir zurzeit mehr Spaß als die Mittelstrecken auf der Bahn“, sagte Julia Klute, die bereits unmittelbar nach dem Zieleinlauf gut erholt erschien. (ajw)



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