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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

FW und JFW gegen SüdLink-Trasse

„Besser dezentrale Lösung mit Wertschöpfung vor Ort“

freie-waehler141215Hessen/Schwalm-Eder. Mit zirka 800 Kilometern Kabel für ein Milliardenprojekt, bei dem die endgültigen Kosten für den Steuerzahler noch nicht feststehen, möchte die große Koalition in Berlin die Energiewende für die beiden Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg lösen. Nachdem es auch in Bayern und Baden-Württemberg erhebliche Proteste der Bevölkerung gibt, haben sich in Hessen auch sehr viele Bürgerinitiativen gegründet, die diese Trasse ablehnen. Hauptgrund hierfür sei sicher das Beschleunigungsgesetz, das von der Bundesregierung beschlossen wurde, um die Belange vor Ort nicht zu hören und den Bürgern diese Trasse mit erheblichen Einschränkungen einfach von oben herab aufzudrücken.

„Wir Jungen Freien Wähler und Freien Wähler Nordhessen unterstützen ausdrücklich jede politische Bürgerinitiative gegen die SÜDLink-Trasse, lehnen sie ab und setzen auf ein zukunftsorientiertes, intelligentes (smart) Netz, das über dezentrale regenerative Energieträger gespeist wird“, so die drei Nordhessischen Vertreter Engin Eroglu (Landesvorsitzende der JFW und Mitglied des Kreistags Schwalm-Eder), Dr. Bärbel Mlasowsky (Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler Landkreis Kassel) und Bernd Häfner (Vorsitzender der Freien Wähler Kassel). Darüber hinaus sollten vor dem Bau neuer Stromtrassen –wenn wirklich nötig- die bestehenden Trassenverläufe, wie die durch das Ruhrgebiet und die über den Rennsteig mit genutzt werden müssen. Hiermit sei bereits eine Ringleitung möglich, die zusätzliche Trassen unnötig machen.

Freie Wähler-Bundesvorsitzender Hubert Aiwanger: „Wir Freien Wähler sind für eine Bürger-Energiewende mit dezentraler Wertschöpfung vor Ort. Die größenwahnsinnigen Stromtrassen wie der SÜDLink schaden der Energiewende und dienen nur dem Stromnetzbetreibern, die 9% Rendite kassieren und auch Kohlestrom für den Stromexport transportieren wollen. Man muss den überschüssigen Windstrom im Norden über power-to-gas in Gas umwandeln und übers Gasnetz transportieren. Das ist eine vernünftige Lösung ohne große Trassen.“

Die vielen Milliarden Steuergelder wären für den weiteren Ausbau von dezentralen Energieversorgungslösungen, die Förderung von Energieeinsparung und die Forschung – bspw. Energiespeicher – besser angelegt als in ein Netz mit einer Hauptschlagader aus dem Norden für den Süden, welches auch mit erheblichen Risiken verbunden sei. (red)



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