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Lübbecke zu Gast bei der MT: Kann unbequem werden

Mikael Appelgren. Foto: Heinz Hartung Kassel/Melsungen. Der 25. Spieltag der laufenden Meisterschaftsrunde in der DKB Handball-Bundesliga beschert der MT Melsungen am Mittwoch die Partie gegen den TuS N-Lübbecke. Anwurf in der Kasseler Rothenbach-Halle ist am 11. März 2015 um 19 Uhr. Karten gibt es noch in allen Vorverkaufsstellen und am Spieltag an der ab 17.30 Uhr geöffneten Hallenkasse.

Die Nordhessen haben an die Ostwestfalen keine guten Erinnerungen. Denn mit acht Niederlagen aus den bislang 17 Erstliga-Duellen ging nahezu die Hälfte der Begegnungen an die Rotschwarzen. Umgekehrt konnte die MT erst fünf Mal gewinnen; vier weitere Spiele endeten remis. Dabei waren in der Vergangenheit die jeweiligen Tabellenkonstellationen völlig irrelevant.

Das Trügerische war stets, wenn die MT vor dem TuS platziert war und damit – zumindest vom Papier her – die bessere Ausgangsposition innehatte. Denn daraus hat sie dann in der Praxis nicht immer Kapital schlagen können. Genau das will der Tabellenachte gegen den Dreizehnten am Mittwoch besser machen. Um einerseits die letzte Punktspielniederlage gegen den HSV Hamburg wettzumachen und andererseits, um den Kontakt zum Tabellenfünften Göppingen nicht abreissen zu lassen.

Dass die MT von ihrem letzten Einsatz am Samstag im Europapokal schnell wieder auf den Bundesliga-Alltag umschalten muss, steht ausser Frage. Das hat Michael Roth schon gleich nach dem 29:23-Sieg gegen Balatonfüred durchblicken lassen: “Wir haben über weite Stecken gegen die Ungarn einen richtig guten Handball gespielt. Daran müssen wir gegen Lübbecke anknüpfen. Vor allem müssen wir uns darauf gefasst machen, dass wir es am Mittwoch mit einem körperlich anderen Kaliber zu tun bekommen”, warnt er.

Damit spielt der MT-Coach auf die betont kämpferische Note an, mit der die Ostwestfalen schon oft Defizite gegen eigentlich stärker eingeschätzte Kontrahenten kompensiert haben. Beispiele aus dieser Saison haben sie u.a. gegen Wetzlar (2x), Göppingen, Magdeburg und gegen die MT (remis) geliefert. Zudem bereiteten sie auch den Top- Teams aus Flensburg und Kiel arge Probleme.

“Schuld daran” waren in der Regel TuS-Akteure wie Jens Schöngarth, Drago Vukovic, Gabor Langhans oder Ramon Tauabo, die sich als Haupttorschützen betätigten. Vor allem die drei Erstgenannten, alle im Rückraum operierend, verfügen über prächtige Shooterqualitäten. Zudem steht mit Blazicko ein sehr guter Mann im Tor. Jens Schöngarth wird gen die MT aber wohl passen müssen. Ausgerechnet der Ex-Melsunger laboriert seit Mitte Februar an einer Fingerverletzung, die ihn seitdem matt gesetzt hat

“Verletzungen wünscht man natürlich keinem. Aber wenn Jens ausfällt, könnte das für uns ein Vorteil sein, den wir nutzen müssen”, sagt Christian Hildebrand. Gleichwohl der MT-Rechtsaußen, genau wie Trainer Roth, mahnt, den Gegner nicht zu unterschätzen. Schließlich hat Lübbecke ohne Schöngarth zuletzt auch Wetzlar bezwungen. Es kann also unbequem werden.

Die Hausherren können am Mittwoch aller Voraussicht nach personell wieder aus dem Vollen schöpfen. Außer kleineren, handballtypischen Blessuren haben die MT-Cracks keine Beeinträchtigungen aus den letzten Spielen zurück behalten. Was eine gute Voraussetzung ist, um gegen Lübbecke an die guten Leistungen aus dem Europapokalspiel anzuknüpfen. (Bernd Kaiser)

Schiedsrichter in Kassel: Colin Hartmann (Barleben) / Stefan Schneider (Magdeburg); Spielaufsicht: DHB-Schiedsrichterwart Peter Rauchfuß.

Bisherige Bundesligavergleiche: 17 Spiele, 8 Siege TuS, 5 Siege MT, 4 Remis.



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