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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Deutscher Bundestag präsentiert sich

Wanderausstellung Deutscher Bundestag eröffnet. Foto: nhSchwalmstadt. Fast vollständig erschienen die Bürgermeister aus dem Altkreis Ziegenhain sowie zahlreiche Kommunalpolitiker diese Woche im Schwalmgymnasium. Dort wird in dieser Woche die Wanderausstellung „Deutscher Bundestag“ ausgestellt. Mit der Ausstellung unterstützt der Deutsche Bundestag seit vielen Jahren erfolgreich den Dialog zwischen den Abgeordneten und den Bürgerinnen und Bürgern. Dieses Instrument der Öffentlichkeitsarbeit soll Aufgaben und Arbeitsweise des Parlaments und seiner Mitglieder vermitteln.

Auf 20 Schautafeln werden alle wesentlichen Informationen über den Deutschen Bundestag und seine Mitglieder gezeigt. Auf zwei Computerterminals können Filme, multimediale Anwendungen und der Internetauftritt des Deutschen Bundestages angeschaut werden. Weiterhin liegt Informationsmaterial zur Mitnahme bereit. Während der gesamten Ausstellungsdauer steht eine Person als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung.

Schulleiter Frank Siesenop und der Bundestagsabgeordnete Bernd Siebert eröffneten gemeinsam die Ausstellung.

Siesenop sagte, diese Ausstellung biete den Schülerinnen und Schülern, aber auch der Öffentlichkeit, einen hervorragenden Einblick in die Arbeitsweise des deutschen Parlaments. Er dankte Siebert für die Initiative, in Schwalmstadt diesen Einblick zu ermöglichen. Gerade vor den Ferien sei es noch einmal ein schöner Anlass, um darüber nachzudenken, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist.

Bernd Siebert MdB eröffnete seine Rede mit der Frage, was ein Bundestagsabgeordneter eigentlich macht. Eine Frage, die oft gestellt werde und der man sich auch stellen müsse, so Siebert. „Häufig bekommt man ein Bild in den Medien vermittelt, das mit der Realität wenig zu tun habe. Gerne ist die Rede von leeren Reihen im Bundestag. Dass parallel aber Arbeit in den Ausschüssen den Arbeitsgruppen der Fraktionen oder in interfraktionellen Gesprächen stattfinden, nimmt dabei kaum jemand zur Kenntnis. Die Schule kann dazu beitragen, dass sich Schüler und Schülerinnen für Politik interessieren. Die Schule darf nicht politisch sein, sie kann aber Schüler an die Hand nehmen und Politik erklären.“

„Den Parteien kommt in unserem Grundgesetz eine entscheidende Rolle bei der Sammlung von Interessen zu. Gerade die großen Volksparteien haben nach den Erfahrungen der Weimarer Republik mit ihrer Integrationsfähigkeit viel für die Stabilität unserer Demokratie geleistet. Junge Menschen für Politik zu begeistern, ist aber nicht die Aufgabe der Schulen, es ist die Aufgabe von uns allen“, sagte Siebert.

Die Ausstellung wird noch bis Freitag, 3. Juli 2015, täglich zwischen 7.30 und 17 Uhr geöffnet sein. (red)



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