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Tag des offenen Denkmals: Auf geht’s zur Felsburg

Der Burgverein Felsberg lädt ein zum Tag des offenen Denkmals am 13. September auf der Felsburg. Foto: e.h.Felsberg. Handwerk, Technik, Industrie im Denkmal – unter diesem Motto steht am Sonntag, 13. September, der europaweite Tag des Offenen Denkmals. Der Burgverein Felsberg, der seit 1885 das staatseigene Baudenkmal Felsburg betreut, ist von Anfang an dabei. Wegen der großen Nachfrage wird der Burgverein Felsberg auch dieses Jahr teilnehmen. Die Felsburg ist am 13. September bereits ab 10 Uhr geöffnet. Eine kostenlose Führung wird ab wird ab 11 Uhr angeboten.

Sie hat zwei Schwerpunkte:
– Wie eine Burg gebaut wurde und wie man sie heute noch erhält und nutzt, wie man ein Landschaftsschutzgebiet auch unter den Gesichtspunkten des Denkmalschutzes pflegt.

– Wie wurde die 1000 Jahre alte, vom Verfall bedrohte Ruine Dank des Burgvereins und des Landes Hessen gerettet?

Kulturwart Hans Poth wird die Burg als mittelalterlicher Wohn- und Wehrbau vorstellen. Dabei geht er auf architektonische Details, auf verwendete Materialien sowie auf die Lebensbedingungen der Menschen ein. Welche Handwerker waren am Bau einer Burg beteiligt und wie sah deren Arbeitsalltag aus? Welche Hilfsmittel gab es? Ergänzend hierzu kann sich der Besucher im Burgkeller mit Hilfe von Abbildungen sein Fachwissen vertiefen. Burgsanierungsexperte und Ehrenvorstand Manfred

Schaake wird über die Instandsetzung berichten, die 18 Jahre gedauert und rund 2,5 Millionen Euro gekostet hat. Dabei wird er auch auf das verwendete Material eingehen und erläutern, wie schwierig es war, die Instandsetzung durch das Land Hessen als Eigentümerin der Burg durchzusetzen. Ein interessantes Thema beim Tag des offenen Denkmals ist alle Jahre wieder die Antwort auf die Frage, warum der Turm verputzt worden ist und warum die staatlichen Behörden diese umstrittene Farbe

gewählt haben. Die Spinnstube des Burgvereins bietet nach Angaben von Marlis Fenge, Kaffee und Kuchen sowie Fettenbrot mit Gurke sowie sie selbst gestrickten Strümpfe, Strick- und Häkelwaren an – auch das ist Handwerk im wahrsten Sinne des Wortes. (m.s.)



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