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15 schwache Minuten verhinderten möglichen Erfolg

Melsungen. Die erste Halbzeit war klasse, die letzte Viertelstunde auch. Wegen der Zeit dazwischen kassierte die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen beim 21:29 (14:14) bei der HSG Handball Lemgo ihre dritte Auswärtsniederlage in der A-Jugend-Bundesliga. Zwar erwischte der MT-Nachwuchs einen prima Start und führte nach zwei Minuten durch Tore von Johannes Golla (2) und Jan Grolla mit 3:0, gab diesen Vorsprung aber wieder aus der Hand (4:6, 10.). Dennoch blieb das Team von Trainer Sead Kurtagic in der ersten Hälfte nicht nur auf Augenhöhe mit dem Favoriten, sondern bestimmte die Partie phasenweise und erarbeitete sich immer wieder Ballgewinne und eigene Führungen, denen Lemgo hinterherlaufen musste.

„Es hat alles geklappt, was wir uns vorbereitet hatten. Mit unserer 5:1-Abwehr, in der Magnus Rulff vorgezogen spielte, haben wir den starken Lemgoer Rückraum eingeengt“, erklärte Kurtagic. Mit etwas mehr Glück im Abschluss wäre ein Vorsprung zur Pause durchaus drin gewesen.

Dieses Bild änderte sich mit Beginn des zweiten Abschnittes, denn die mJSG kam ganz schlecht wieder in Tritt. Ausschlaggebend dafür waren neben Zeitstrafen und einer damit verbundenen doppelten Unterzahl auch die fast gleichzeitigen Ausfälle von Johannes Golla (Pferdekuss) und Jannik Lengemann (Ball ans Auge). Binnen zehn Minuten geriet die mJSG trotz des zwischenzeitlich zweiten von Lengemann gehaltenen Siebenmeters deutlich ins Hintertreffen (15:20, 39.). „Wir haben total unseren Rhythmus verloren. Dazu hat Lemgo viel besser verteidigt als in der ersten Hälfte und ist konsequenter in die zweite Welle gegangen“, sagte Kurtagic. Und reagierte.

Mit der Umstellung auf eine 6:0-Abwehrformation, in der Tobias Ludwig und Maik Gerhold die Mitte dicht machten, und einem ebenfalls starken Marian Mügge im Tor kämpfte sich die MT-Jugend zurück in die Partie. Hatte es nach 43 Minuten beim Stand von 16:23 noch nach einer derben Abfuhr gerochen, sah es nach nur zwei Gegentoren in zwölf Minuten beim 20:25 wieder deutlich besser aus, ehe zum Schluss hin die Kraft ausging. „Die Mannschaft hat trotz der für uns unglücklichen Umstände zu Beginn der zweiten Halbzeit eine ganz starke Leistungsbereitschaft gezeigt. Das war klar unser bestes Auswärtsspiel bisher. Schade um die Viertelstunde nach der Pause, aber die Jungs haben bis zuletzt alles gegeben“, fand der Trainer auch in der Niederlage noch Lob für seine Spieler. (red

mJSG: Mügge, Lengemann; Rudolph, Gerhold 1, Golla 3, Rulff, Ludwig 2, Ignatow 2/1, Kerst 4, Buchholz, Weiß 3, Backs 1, Grolla 5.

HSG: Benjamin, Clever; Pieper, Krause 3, Harnacke 3, Hinsch 7, Brüggemeier 3/2, Geis, Kirsch 3, Krüger 2, Aust 5/3, Lang, Lemke 2, Golec 1.

SR: Engelhardt / Meyer (Fredenbeck) – Z: 78 – Strafen: 4:12 Minuten – 7m: 9/5:2/1.



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