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Wechsel an Spitze des SPD Stadtverbands Felsberg

Martin Löwer (links) und Andreas Hahn, Foto: nhFelsberg. Auf der kürzlich im Bürgersaal Felsberg stattgefundenen Delegiertenversammlung des SPD Stadtverbandes Felsberg wählte die Versammlung einen neuen Vorsitzenden. Martin Löwer aus Melgershausen, der die Stadtpartei seit Februar 2014 führte, gab aus beruflichen Gründen seinen Vorsitz auf. In seiner Abschiedsrede dankte er der Partei und ließ die vergangenen Monate unter seiner Führung Revue passieren. Er betonte, dass es immer wieder die SPD gewesen sei, die richtungsweisend in der Stadtpolitik agierte, sei es bei der Weiterentwicklung des Bahnhofsumfelds in Gensungen, beim Engagement in Sachen Ortsumfahrung der Kernstadt, der Wahl des Energienetzes und vieler weiterer Themen. Er ermutigte die Versammlungteilnehmer sich im Wahlkampf zu engagieren, jeder soll wie er kann und möchte partizipieren, immer zum Wohle der Gesamtstadt.

In geheimer Wahl wählten die Delegierten Andreas Hahn aus Wolfershausen als neuen Vorsitzenden. Der 48-jährige Elektromeister arbeitet im Volkswagenwerk und ist seit zwei Jahren kommunalpolitisch als Stadtverordneter für die SPD tätig. Als Hobby-Marathonläufer bringt er für seine neue Aufgabe genug „Durchhaltevermögen“ mit und freut sich auf seine neue Aufgabe. Das einstimme Ergebnis der Wahl gab ihm seitens der Partei schon beim Start einen gehörigen Rückhalt.

Der Unterbezirksvorsitzende und MdB Dr. Edgar Franke sprach in seinem Eröffnungsreferat über die aktuelle Flüchtlingssituation und die Problemlösung im Kreis. „Sporthallen eignen sich nicht für die Unterbringung“, daher sei er froh, dass für den Kreis in Schwalmstadt und Treysa geeignetere Möglichkeiten gefunden wurden, so Franke. Für ihn sei wichtig, dass zeitnah jeweils pragmatische Umsetzungen erfolgen, ein durchaus schwieriges Unterfangen in einem Prozess mit hoher Eigendynamik.

Hilmar Löber berichtete als Kreisausschußmitglied, dass die SPD in der Kreispolitik eine hervorragende Arbeit leiste, dies zeige unter anderem der ausgeglichene Haushalt und die niedrigste Kreisumlage in Hessen. In Felsberg wurden in dieser Wahlperiode 7,3 Millionen Euro als Baumaßnahmen in die Schulstandorte gesteckt, davon allein 3,6 Millionen Euro in die Gensunger Grundschule. Weitere 3 Millionen Euro wurden in Straßenbaumaßnahmen in Felsberg investiert.

Für die Fraktion hielt Stephan Bürger als Fraktionsvorsitzender seinen Rechenschaftsbericht. Er berichtete der Versammlung über die Zusammenarbeit im Vorstand und dankte unter anderem seinen engagierten Stellvertretern Heidi Folwerk und Dirk Becker. Die Felsberger SPD sei in der Stadtpolitik „die konstante Kraft“, die Verantwortung übernehme und mit einer fairen Sachpolitik und einem kooperativen Stil gegenüber dem Bürgermeister und den anderen Fraktionen, immer konstruktiv zur Weiterentwicklung Felsbergs beitrage. Als Beispiele dafür nannte er die Begrenzung der Netto-Neuverschuldung und die Verhinderung eines Rettungsschirms durch das Land, das Verwaltungsorganisationsgutachten und vor allem die Kernstadtumfahrung mit der SPD als treibender Kraft. Für den Wahlkampf gelte: „weiter Verantwortung übernehmen, wegducken gilt nicht“, so Bürger.

Gitta Hentschker-Kranixfeld informierte über die Arbeit der Parteifrauen AG, der AsF und Florian Reichhold berichtete über die Arbeit der JUSOs auf Kreisebene. (Dr. Kai-Uve Hanitsch)

 



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