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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Schnelle medizinische Hilfe bei Notfällen

Symposium für Ärzte und Rettungspersonal aus den Landkreisen Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg, Kassel, Marburg-Biedenkopf, Werra-Meißner-Kreis, Hersfeld-Rotenburg und Vogelsbergkreis

Bei medizinischen Notfällen kommt es auf schnelle Hilfe an: Experten geben beim Symposium für Ärzte und Rettungspersonal nützliche Tipps. Komplettiert wird das kostenlose Angebot von Workshops mit unterschiedlichen Themeninhalten. Foto: AsklepiosSchwalmstadt. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr laden die Asklepios Schwalm-Eder-Kliniken zum zweiten Ziegenhainer Symposium für präklinische – also Behandlungen außerhalb von geeigneten medizinischen Einrichtungen – und klinische Notfallmedizin in das Klinikum Schwalmstadt ein. Für Notärzte, Intensivmediziner, Mitarbeiter von Rettungsdiensten und Krankenpflegepersonal aus der Region besteht die Möglichkeit zur kostenlosen Teilnahme am Samstag, 8. Oktober, 9 bis 16 Uhr.  

„Wir waren von der Resonanz und dem großen Interesse im vergangenen Jahr positiv überrascht. Die Teilnehmer kamen nicht nur aus dem Raum Schwalm-Eder sondern auch aus den umliegenden Landkreisen. Das zeigt einmal mehr, der Weiterbildungsbedarf und der Austausch von Erfahrungen in der Notfallmedizin ist ungebrochen groß und von unschätzbarem Wert. Die Landesärztekammer honoriert übrigens die Teilnahme am Symposium mit Fortbildungspunkten“, berichtet Dr. Andreas Hettel, Chefarzt für Anästhesie, Intensiv und Notfallmedizin am Klinikum Schwalmstadt.

Wie im Vorjahr wird die wissenschaftliche Konferenz von Initiator Patrick Müller-Nolte, ärztlicher Leiter der zentralen Notaufnahme des Klinikums, organisiert. Er kündigt mit Dr. Hettel eine Neuerung zur vorangegangenen Veranstaltung an. Diesmal werden ergänzend zu Fachvorträgen Workshops für maximal jeweils sechs Personen angeboten. „Den Fokus richten wir dabei unter anderem auf spezielle Beatmungsformen, Selbstverteidigung und Deeskalation, Atemwegssicherung, Höhen- und Absturzsicherung. Außerdem können invasive Zugänge an einem Schweine-Modell realitätsnah geübt werden.“ Für die Teilnahme an den Workshops seien vorherige Anmeldungen notwendig, kündigt Müller-Nolte an.

Nach der Teilnehmer-Registrierung und Begrüßung startet das Programm um 9.30 Uhr mit einem halbstündigen Vortrag von Dr. Elvan Akin. Der Chefarzt Rhythmologie/Elektrophysiologie referiert über Herzklopfen – rhythmologische Notfälle. Um Selbstverteidigung und Deeskalationsstrategien geht es ab 10 bis 10.30 Uhr beim Vortrag von Notfallsanitäter Sven Seeger. Nach einer fünfzehnminütigen Pause bei Kaffee und Schnittchen geht es zwischen 11 und 11.45 Uhr mit einem Workshop weiter. Bundeswehr-Oberstabsarzt Michael Sprenger spricht anschließend über das Thema „Care under Fire – Einblicke in die taktische Medizin“. Um gefäßchirurgische Notfälle geht es beim Vortrag von Dr. Sahil Kazi ab 12.15 Uhr bis 12.45 Uhr.

Im Anschluss sind die Teilnehmer zu einem kostenlosen warmen Buffet bis 13.30 Uhr eingeladen. Workshops stehen dann bis 14.15 Uhr auf dem Programm, gefolgt von einem Vortrag von Professor Geert Mayer (ärztlicher Leiter der Hephata-Klinik). Er wird bis 14.45 Uhr über Krampfanfälle sprechen. Im Anschluss stellt Patrick Müller-Nolte das Zentrum für Herz-Kreislauf-Stillstand (Cardiac Arrest Center) im Klinikum Schwalmstadt vor. Mit Workshops ab 15.15 Uhr bis 16 Uhr, und der Möglichkeit zur Besichtigung der Klinik, endet der Thementag.

Anmeldung und Informationen: Asklepios Klinikum Schwalmstadt, Eva Völker, Telefon (06691) 799 484, Fax: (06691) 799 486, E-Mail: e.voelker@asklepios.com. (red)



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