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Janina Rohde verteidigt Titel im Schleuderballwerfen

Zweimal Gold für Janina Rohde. Foto: nh

Zweimal Gold für Janina Rohde. Foto: nh

Bruchsal/Melsungen. Janina Rohde (MT Melsungen) präsentierte sich bei den nationalen Meisterschaften des Deutschen Turnerbundes in Bruchsal in einer glänzenden Verfassung und sicherte sich sowohl im Schleuderballwerfen als auch im Steinstoßen die Titel bei der weiblichen Jugend.

Die 19-Jährige hatte sich mit ihrem Trainer Norbert Weinreich seit Wochen intensiv auf diese nationalen Titelkämpfe vorbereitet und ging als Titelverteidigerin und Favoritin im Schleuderballwerfen an den Start. Bei leichtem Gegenwind und Nieselregen konnte sie den Erwartungen gerecht werden und kam in ihrer Serie fünfmal über die begehrte 40m-Marke. Im vierten Versuch ließ sie den 1kg schweren Schleuderball erst bei 44,90 Meter landen. „Dass Janina am Ende mehr als sieben Meter Vorsprung haben würde, hätte ich nicht gedacht“, sagte der Schleuderballspezialist Norbert Weinreich, der die angehende Physiotherapeutin zu diesen Titelkämpfe nach Bruchsal begleitet hatte. In der Tat, Janina Rohde hätte mit jedem ihrer fünf gültigen Würfe souverän gewonnen. Jana Rohr (Thaleischweiler-Fröschen) belegte mit 37,75 m Rang zwei und verwies Lea Römer (Offenbach, 36,43 m) auf den dritten Platz.

Janina Rohde stand bei der Siegerehrung zweimal auf dem obersten Treppchen. Foto: nh

Janina Rohde stand bei der Siegerehrung zweimal auf dem obersten Treppchen. Foto: nh

90 Minuten später schockte die Melsunger Kugelstoßspezialistin, die gesamte Konkurrenz im Steinstoßen. Nachdem Vanessa Sprau, eine 40m-Speerwerferin, die auch die Kugel über zwölf Meter stoßen kann, sich im Vorjahr den Titel mit 9,70 Meter geholt hatte, rechnete jeder mit einer Titelverteidigung der Jugendlichen aus Zweibrücken. Janina Rohde hatte vor einem Jahr in Eutin mit 8,98 Meter noch den undankbaren vierten Platz belegt. Aber in Bruchsal zeigte sie sich nicht nur erheblich verbessert, sondern gefiel auch mit einer Konstanz im 10m-Bereich. Bereits im ersten Durchgang wuchtete sie den 5kg schweren Eisenstein auf 10,36 Meter. Mit dieser Weite hatte niemand von der Konkurrenz gerechnet. Vor allem Vanessa Sprau nicht, die dadurch nur sehr schwer in den Wettkampf fand. Sie begann mit schwachen 8,44 Meter und ließ anschließend 9,04 und 9,86 Meter folgen. Janina Rohde kam im zweiten Versuch auf 10,25 und verbesserte sich im vierten Durchgang auf 10,36 Meter. Im vorletzten Versuch steigerte sie die ehemalige HLV-Kaderathletin im Kugelstoßen und Diskuswerfen auf 10,88 Meter. Als Vanessa Sprau mit ihrem letzten Stoß auf 10,02 Meter kam, wuchtete Janina Rohde im sechsten Durchgang den Stein auf 10,99 Meter und lag damit fast einen Meter vor der Jugendlichen aus Zweibrücken, die zwischenzeitlich nur auf Rang drei lag, denn Lea Römer aus Offenbach verbesserte sich im vierten Durchgang auf 9,92 m. (ajw)



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