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Frauen-Union: Ganzkörperverschleierung verbieten

FU möchte Flüchtlingsfrauen in Durchsetzung ihrer Rechte stärken

Karina Moritz. Foto: nh

Karina Moritz. Foto: nh

Schwalm-Eder. Die Frauen-Union Schwalm-Eder lehnt die Vollverschleierung ab. Auf Antrag des FU-Kreisverbandes Wetterau sprach sich der Landesdelegiertentag der CDU Frauen-Organisation für ein generelles Verbot aus. „Die Vollverschleierung steht nicht für religiöse Vielfalt, sondern für eine Abgrenzung und die fehlende Bereitschaft zur Integration. Diese extreme Form der Abschottung passt nicht zu unserer offenen Gesellschaft. Das Gesicht gehört zur Kommunikation“, erklärte die Kreisvorsitzende Karina Moritz, die als Beisitzerin dem FU-Landesvorstand angehört. Burka und Niqab stünden im Widerspruch zur Gleichberechtigung und vermitteln ein abwertendes Frauenbild.

„Wir brauchen eine breite gesellschaftliche Auseinandersetzung über integrationsfeindliche Symbole und Integrationshemmnisse mit dem Ziel, die Gleichberechtigung und die Achtung der Würde aller in Deutschland lebenden Frauen durchzusetzen“, forderte die FU-Landesvorsitzende Petra Müller-Klepper. Es müssten Strategien entwickelt werden, um Frauen zu stärken damit sie ihre Rechte wahrnehmen könnten.

„Dabei geht es um die Einstellungen hinter dem Schleier und in den Köpfen der Männer, die ihren Frauen die Verschleierung und ihre Vorstellungen vom Zusammenleben von Mann und Frau aufzwingen“, betonte die Landtagsabgeordnete. Dazu bedürfe es erheblicher Anstrengungen, bei denen das Integrationsgesetz erst der Anfang sei. (red)



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