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IG Metall: 10.000 Unterschriften an Dr. Edgar Franke

Krankenversicherung wieder zu gleichen Teilen finanzieren

Renate Müller (Arbeitskreis Außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit), Christa Haidu (Betriebsratsvorsitzende KMW Kassel), Stephan Bring (stv. Betriebsratsvorsitzender RMMV Kassel), Oliver Dietzel (IG Metall), Elke Volkmann (IG Metall), Stefan Pilz (Vorsitzender des Vertrauenskörpers Daimler Werk Kassel) und Dr. Edgar Franke (MdB). Foto: Martin Sehmisch

Renate Müller (Arbeitskreis Außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit), Christa Haidu (Betriebsratsvorsitzende KMW Kassel), Stephan Bring (stv. Betriebsratsvorsitzender RMMV Kassel), Oliver Dietzel (IG Metall), Elke Volkmann (IG Metall), Stefan Pilz (Vorsitzender des Vertrauenskörpers Daimler Werk Kassel) und Dr. Edgar Franke (MdB). Foto: Martin Sehmisch

Kassel. Rund 10.000 Nordhessinnen und Nordhessen setzen sich mit ihrer Unterschrift für die Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der Krankenkassenbeiträge ein. „Die Menschen finden es ungerecht, dass sie mittlerweile über die Zusatzbeiträge deutlich mehr in die Krankenversicherung einzahlen als ihre Arbeitgeber“, sagt der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Nordhessen, Oliver Dietzel. Zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus nordhessischen Metallbetrieben übergab Dietzel die Unterschriften am Montag in Kassel an den Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestags, Dr. Edgar Franke (SPD). Bundesweit hat die IG Metall im Rahmen der Aktion über 300.000 Unterschriften gesammelt.

Interessenvertreter: Menschen haben dazu klare Meinung
„Gesundheit ist ein ganz wichtiges Thema für unsere Mitglieder“, sagte die Zweite Bevollmächtigte der IG Metall Nordhessen, Elke Volkmann. „Wir werden uns im bevorstehenden Bundestagswahlkampf für eine gerechte Finanzierung der Gesundheitskosten einsetzen“, sagte sie. „Das heißt ganz klar: Einseitige Zusatzbeiträge zulasten der Arbeitnehmer sind unfair“, so die Gewerkschafterin. Die Unterschriftenaktion sei in seinem Betrieb sehr gut gelaufen, berichtete der Vorsitzende des Vertrauenskörpers bei Daimler in Kassel, Stefan Pilz. Das bestätigte auch der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende von RMMV in Kassel, Stephan Bring: „Gerade angesichts der zunehmenden körperlichen und psychischen Belastungen am Arbeitsplatz finden die Leute es nur fair, dass die Gesundheitskosten zu gleichen Teilen von Arbeitgebern und Beschäftigten getragen werden“, sagte er. Auch die Betriebsratsvorsitzende von KMW Kassel, Christa Haidu, betonte die Wichtigkeit des Themas: „Wir brauchen hier wirklich eine Kostenbremse für die Arbeitnehmer.“

Franke: SPD hat sich klar positioniert
Die Gewerkschafter übergaben die rund 10.000 Unterschriften an den Bundestagsabgeordneten und Gesundheitspolitiker Dr. Edgar Franke. Franke sagte, der durch die Zusatzbeiträge finanzierte medizinische Fortschritt dürfe nicht mehr allein von den Arbeitnehmern getragen werden. „Wir haben uns als SPD hier klar positioniert“, sagte der Abgeordnete. Seine Partei werde das Thema bei möglichen Koalitionsverhandlungen nach der Bundestagswahl entsprechend in den Vordergrund rücken. Das Gespräch mit den Gewerkschaftern sei eine Ermutigung, Gesundheit als Gerechtigkeitsthema anzusehen und dies in konkrete Politik umzusetzen. (red)



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