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Demokratie im Kreis auch 2017 weiter gefördert

Das Logo des Bundeswettbewerbs. Quelle: Andreas Schickert

Das Logo des Bundeswettbewerbs. Quelle: Andreas Schickert

Schwalm-Eder. Landrat Winfried Becker teilt mit, dass der Schwalm-Eder-Kreis im Bundesförderprogramm „Demokratie leben! – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ auch im Jahr 2017 weiter gefördert wird. Der verbindliche Bewilligungsbescheid ist am 27. Januar in der Kreisverwaltung eingegangen. Die Förderung für das laufende Jahr 2017 steigt auf nunmehr 105.000 Euro. Damit steht erneut mehr Fördergeld zur Verfügung, was Projektträgern im Landkreis zu Gute kommen soll.

„Wir sind sehr froh, dass wir weiterhin in diesem Bundesprogramm gefördert werden und damit unsere „Partnerschaft für Demokratie im Schwalm-Eder-Kreis“ ausbauen können. Gerade jetzt, wo Populismus bis hin zum Rechtspopulismus scheinbar salonfähig geworden ist, gilt es klare Zeichen zu setzen und mit positiven und aufklärenden Projekten gegen undemokratische Entwicklungen einzutreten“, so Landrat Winfried Becker.

Mit dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ hat der SEK einen wichtigen Hebel der Förderung von Demokratie zur Verfügung. Bereits seit 2015 wird der Landkreis in diesem Programm gefördert. Bundesweit sind das insgesamt 234 Kommunen. Im Schwalm-Eder-Kreis werden die kompletten Fördergelder an Träger weitergeleitet, die eigenständige Projekte anbieten und umsetzen. Der Administrative Teil der Programmabwicklung wird durch das kreiseigene Projekt „Gewalt geht nicht!“ abgewickelt.

„Ich rufe alle Interessierten aus Vereinen und Verbänden, dem Bereich Sport, Freiwillige Feuerwehr, Schulen und der Jugendarbeit auf sich mit demokratiefördernden Ideen zu melden und Förderanträge zu stellen. Wir sind uns bewusst, dass wir als Landkreis darauf angewiesen sind, dass sich möglichst viele Menschen und Initiativen für unsere Demokratie engagieren und mit kreativen Projektideen das Thema aufgreifen“, so Landrat Becker weiter.

Für Projekte von Jugendlichen Antragstellern ist ein gesonderter Fonds mit 6.000 € aufgelegt. Diese Fördermittel werden vom „Jugendforum gud so“ verwaltet und vergeben. Jugendliche Antragsteller müssen ihren Förderantrag beim gud so stellen und auch dort persönlich vorstellen.

Wer eine Projektidee hat und noch nicht genau weiß, ob auch ein Förderantrag gestellt werden soll, kann sich zunächst unverbindlich bei der Koordinierungs- und Fachstelle beraten lassen. Ansprechpartnerinnen sind Julia Grunewald-Discher, Telefon (05681) 775 586, und Angelika Roth, Telefon (05681) 775 587. Beide freuen sich über zahlreiche Anfragen.

Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“
Das Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ will ziviles Engagement und demokratisches Verhalten auf der kommunalen, regionalen und überregionalen Ebene fördern. Vereine, Projekte und Initiativen werden unterstützt, die sich der Förderung von Demokratie und Vielfalt widmen und insbesondere gegen Rechtsextremismus und Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit wie z.B. Rassismus und Antisemitismus arbeiten.

Förderzeitraum
Der Schwalm-Eder-Kreis ist als Partnerschaft für Demokratie (PfD) in die Förderperiode vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2019.

Jährliche Förderung
Die Förderung muss jährlich neu beantragt und verlängert werden. Zu Beginn flossen 55.000 Euro in den Landkreis. Inzwischen wurde der Förderbetrag auf 105.000 Euro erhöht.

Wer kann gefördert werden
Insbesondere Vereine und Verbände die einen gemeinschaftlichen Zweck nachweisen können. In Ausnahmefällen können auch Institutionen selbst Antragsteller sein. Hierzu sollte eine Einzelabfrage bei der Koordinierungs- und Fachstelle erfolgen.

Jugendforum gud so
Das Jugendforum gud so ist ein Zusammenschluss von interessierten Jugendlichen, die sich im Landkreis für Demokratie einsetzen wollen. Koordiniert wird das Jugendforum von Johanna Meißner. E-Mail Kontakt über: gudsojugendforumsek@gmx.de.

Mehr Informationen, Projektbeispiele und Hinweise zur Förderung auf der kreiseigenen Homepage www.gewalt-geht-nicht.de und unter www.demokratie-leben.de.

Förderbeispiele
Ausstellungs- und Theaterprojekte mit und für Jugendliche, auch an Schulen. Partizipations- und Integrationsprojekte mit Jugendlichen in der Jugendarbeit und der Vereins- und Verbandsarbeit. Informationsveranstaltungen zum aktuellen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus. Präventionsprojekte in Schulen, Jugendarbeit, Vereinen und Verbänden zur Förderung von Demokratie.

Koordinierungs- und Fachstelle
Im Jugendbildungswerk des Schwalm-Eder-Kreises, beim Projekt „Gewalt geht nicht!“: Julia Grunewald-Discher, Telefon (05681) 775 586, und Angelika Roth, Telefon (05681) 775 587. (red)



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