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CDU: Bis zu 10.000 Euro für Familien beim Hauskauf

Immobilienprogramm „Jung kauft Alt“

Die Teilnehmer der CDU-Klausurtagung mit Bürgermeister Stefan Pinhard. Foto: nh

Die Teilnehmer der CDU-Klausurtagung mit Bürgermeister Stefan Pinhard. Foto: nh

Schwalmstadt. Die CDU Schwalmstadt will den demografischen Wandel nicht hilflos als Bedrohung hinnehmen, sondern als Chance nutzen. Aktuell finden spürbare Umverteilungen statt. In Städten mit intakter Infrastruktur übersteigt die Nachfrage nach Wohnraum das Angebot, in weniger attraktiven Regionen herrscht Leerstand. Die CDU möchte Schwalmstadt in den Kreis der Gewinner des demografischen Wandels positionieren.

Klausurtagung
Wie jedes Jahr traf sich die CDU-Fraktion zur zweitägigen Klausurtagung, um entsprechende Lösungen zu entwickeln. Großer Raum wurde dem Thema Haushalt und Finanzen zugeteilt, wobei auch Bürgermeister Stefan Pinhard teilnahm. Im Nachgang stimmte sich die Fraktion erfolgreich mit anderen Parteien ab.

Bis zu 10.000 Euro Zuschuss für Familien beim Hauskauf
Als erstes Ergebnis der Tagung wurde nun gemeinsam von CDU, FWG und FDP ein Antrag in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Käufer von mindestens 30 Jahre alten Immobilien sollen mit Zuschüssen belohnt werden. Neue energetische Standards erschweren den Verkauf älterer Häuser. Trotz guter Lage und hoher Nachfrage verhindern die hohen Investitionskosten die Vermittlung. Um diesen Markt anzukurbeln, sollen junge Familien mit 5.000 Euro plus 2.500 Euro pro Kind (maximal 10.000 Euro) gefördert werden.

Gegenfinanzierung gesichert
Vorerst sollen dazu 100.000 Euro in den aktuellen Haushalt eingestellt werden. Im Gegenzug möchte die CDU das Betreibermodell der stadteigenen Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Schwalmstadt KWS ändern und den Haushalt somit deutlich entlasten. Ein entsprechender Antrag von CDU, B90/Grüne, FWG und FDP liegt bereits vor.

Obwohl hier dauerhaft große Verluste anfallen und ein immenser Investitionsstau besteht, kann die KWS den Wohnraum nicht nennenswert unterhalb des ortsüblichen Mietpreises anbieten. Daher hält die CDU einen Weiterbetrieb der KWS durch die Stadt Schwalmstadt für nicht zu verantworten. Einzelne unbewohnbare Häuser konnten bereits verkauft, in privater Hand erfolgreich modernisiert und dem Wohnungsmarkt zur Verfügung gestellt werden.

Parlament stimmt zu
In der Sitzung des Stadtparlaments am 9. März 2017 wurde der Antrag von CDU, FWG und FDP gemeinsam eingebracht. Gegen die Stimmen der SPD fand er eine deutliche Mehrheit. Hauskäufer in Schwalmstadt dürfen sich also freuen. Der aussichtslos wirkende Wirtschaftsplan der KWS wurde abgelehnt und die Prüfung der Umwandlung in eine Genossenschaft beschlossen. (red)



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