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Dachdecker setzen auf Drohnen zur Dacherkundung

Eine Drohne im Einsatz. Foto: Kreishandwerkerschaft Schwalm-Eder/nh

Eine Drohne im Einsatz. Foto: Kreishandwerkerschaft Schwalm-Eder/nh

Nordhessen. Der Einsatz von Drohnen wird in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert, was vor allem an den unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten liegt. Dagegen sind sich die Dachdecker in Nordhessen einig: „Drohnen können bei der Dacherkundung sehr hilfreich sein und bei der Problemanalyse nützen“, sagte Obermeister Horst Wagner (Seigertshausen) auf der Jahreshauptversammlung der Innung in Kassel. Zuvor hatte Landesinnungsmeister Ludwig Held die Einsatzmöglichkeiten für Drohnen aufgezeigt.

Obermeister Horst Wagner. Foto: Kreishandwerkerschaft Schwalm-Eder/nh

Obermeister Horst Wagner. Foto: Kreishandwerkerschaft Schwalm-Eder/nh

Das Befliegen von Dächern mindert das Risiko und kann recht genaue Beurteilungen ermöglichen. So kann man sehr genau sehen, ob Ziegeln schadhaft oder nur verschoben sind. Selbst das Vermessen ist durch den Drohnenbeflug möglich. Das spart dem Auftraggeber Zeit und damit meist auch Geld. Zudem kann das Bildmaterial anschließend am Bildschirm aus den verschiedenen Perspektiven in allen Größen betrachtet und bewertet werden. Für den Dachdecker erleichtert das auch die Angebotserstellung, da die Drohne das Objekt auch als Ganzes vermessen kann.

„Je größer und höher ein Gebäude ist, desto mehr macht sich der Einsatz der Drohne bezahlt“, ist sich Obermeister Wagner sicher. Doch anders als bei Hobbyfliegern muss vor dem gewerblichen Einsatz eine Schulung stehen. Diese bietet der Landesverband in Verbindung mit der Innung an, warb Wagner für die Leistungen der Berufsorganisation.

Ausbildung  

Eine gute Resonanz hatte die Dachdecker-Innung Kassel bei den Handwerkertagen im Einkaufszentrum DEZ. Foto: Wolfgang Scholz

Eine gute Resonanz hatte die Dachdecker-Innung Kassel bei den Handwerkertagen im Einkaufszentrum DEZ. Foto: Wolfgang Scholz

Die Geschäfte laufen gut im Dachdeckerhandwerk. Auch bei den beruflichen Perspektiven glänzt die Branche. Ein Blick auf die Altersstruktur in den Dachdeckerbetrieben offenbart ein erhöhter Personalbedarf in den kommenden Jahren und daher gute Aufstiegschancen. „Der Dachdecker bleibt ein gesuchter Handwerker“, sagte der stv. Obermeister Joachim Schaumlöffel (Gudensberg-Obervorschütz). Alleine die Zahl der Bewerber lässt zu wünschen übrig. Immer noch gibt es freie Ausbildungsstellen. Schon im letzten Jahr konnten nicht alle freien Ausbildungsplätze besetzt werden, sagte Jörg Halberstadt (Bad Emstal-Balhorn). Darum bemüht sich die Innung auf Bildungsmessen oder wie bei den Handwerkertagen im DEZ, um auf ihren Beruf aufmerksam zu machen. Insgesamt rechnet Halberstadt damit, dass die Ausbildungszahlen wieder leicht ansteigen. (red)



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