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4700 Höhenmeter über die Kuppen der Rhön

Fünf Melsunger beim Extrem-Marathon über 260 Kilometer

Mit guter Laune beim Radmarathon in Bimbach dabei (v. l.) Timo Zarth, Dieter Vaupel, Stephan Warlich und Christian Sippel. Foto: nh

Mit guter Laune beim Radmarathon in Bimbach dabei (v. l.) Timo Zarth, Dieter Vaupel, Stephan Warlich und Christian Sippel. Foto: nh

Melsungen. Radmarathon, das ist eine Strecke von 200 Kilometer und meist gut 2000 Höhenmetern. Damit wollten sich die fünf Melsunger Timo Zarth, Jens Schneider, Christian Sippel, Stephan Warlich und Dieter Vaupel beim diesjährigen Bimbach-Radmarathon am Pfingstwochenende nicht zufrieden geben. Es sollte extrem werden und das wurde es dann auch. Die fünf MT-Radsportler wagten sich an die längst und schwierigste Strecke, die angeboten wurde, den Extrem-Marathon: 260 Kilometer und 4700 Höhenmeter waren dabei zu bewältigen. Der „Bimbach“, der über nahezu alle Kuppen der Rhön führt, gilt als der schwerste Radmarathon Deutschlands. Neben dem Ötztaler Radmarathon und dem Drei-Länder-Giro in Südtirol, ist er für die Melsunger Jedermann-Radsportler der Höhepunkt der Saison.

Jens Schneider. Foto: nh

Jens Schneider. Foto: nh

Und nicht nur die Streckenlänge und die Höhenmeter waren extrem, auch das Wetter hatte es in sich. Am Start kamen die Melsunger noch ins Grübeln, ob sie die Herausforderung gemeinsam mit den mehr als 4000 Radsportenthusiasten, die sich in dem keinen Ort bei Fulda eingefunden hatten, überhaupt annehmen sollten. Es regnete wie aus Kübel, nach wenigen Kilometern waren alle durchnässt. Drei Stunden dauerte es, bis der Regen nachließ und die Sonne durchkam. Die 950 Meter hohe Wasserkuppe, die nach dem Ebersberg gleich zur Eröffnung als nächster Anstieg zu bewältigen war, erlebte man noch in Nebel und Nieselregen. Sechsmal ging es auf Höhen oberhalb von 800 Metern. Dazwischen lagen rasante Abfahrten durch die herrliche Frühlingslandschaft, die sich dann am Nachmittag im strahlenden Sonnenschein präsentierte. Kaum hatte man einen Anstieg geschafft ging es wieder bergab, um anschließend gleich den nächsten Anstieg anzugehen. „Die Strecke ist hart und die ersten Stunden im Regen waren sehr anstrengend, aber Spaß gemacht hat es trotzdem“, so Stephan Warlich

Alle Melsunger stellten sich in guter Form vor und gehörten am Ende zu den glücklichen Finishern. Mit ihren Leistungen konnten sie zufrieden sein: Zwischen neun und zwölf Stunden dauerte es, bis alle das Ziel erreicht hatten. Timo Zarth, auch diesmal wieder in blendender Verfassung als schnellster Melsunger und Jens Schneider, setzten der Anstrengung noch „einen oben drauf“: Sie hatten bereits am Tag zuvor die 156-Kilometer-Runde absolviert und konnten die begehrte Bimbach-400-Medaille entgegennehmen. (red)



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