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Netzwerk für mehr Miteinander

Zweites Treffen der Gewerbevereine und Stadtmarketingorganisationen

Simone Bressan und Florian Ried, Stadt Marketing Homberg, Hans-Jürgen Pfaff, Unternehmerring Schwalm-Eder West e. V., Bürgermeister Hartmut Spogat, Fritzlar, Susanne Ebel, Stadtmarketing Fritzlar, Engin Eroglu, GuT Schwalmstadt, Erster Stadtrat Lothar Ditter, Schwalmstadt, Winfried Becker, Landrat, Bürgermeister Dr. Nico Ritz, Homberg (Efze), Tatjana Grau-Becker, Wirtschaftsförderung, Erhard Berleth, Wirtschaftsförderung Stadt Homberg (Efze) und Mario Okrafka, Citymanagement Melsungen (v.l.). Foto: nh

Simone Bressan und Florian Ried, Stadt Marketing Homberg, Hans-Jürgen Pfaff, Unternehmerring Schwalm-Eder West e. V., Bürgermeister Hartmut Spogat, Fritzlar, Susanne Ebel, Stadtmarketing Fritzlar, Engin Eroglu, GuT Schwalmstadt, Erster Stadtrat Lothar Ditter, Schwalmstadt, Winfried Becker, Landrat, Bürgermeister Dr. Nico Ritz, Homberg (Efze), Tatjana Grau-Becker, Wirtschaftsförderung, Erhard Berleth, Wirtschaftsförderung Stadt Homberg (Efze) und Mario Okrafka, Citymanagement Melsungen (v.l.). Foto: nh

Schwalm-Eder. Bereits zum zweiten Mal haben sich am 13. September in Homberg die Gewerbevereine der Mittelzentren im Schwalm-Eder-Kreis zum Austausch getroffen. Beim ersten Treffen mit der Wirtschaftsförderung wurde vereinbart, dass ein Netzwerk „Gewerbevereine“ aufgebaut werden soll mit dem Ziel Fragestellung zu besprechen, Termine abzustimmen und auch gemeinsame Veranstaltungen zu planen und durchzuführen.

Landrat Winfried Becker: „Die Menschen sorgen sich um ihre Heimatorte: Traditionsreiche Geschäfte schließen, Innenstädte veröden oder sterben aus. Mancherorts gibt es schon heute vielfach nur noch Geschäfte für die Grundbedürfnisse, z. B. Lebensmittel und Drogerie. Fraglich bleibt, ob das daran liegt, dass alle nur noch online einkaufen.“

Doch da waren sich alle einig: Nein! Viele Innenstädte sind nicht attraktiv genug. Politik, Immobilieneigentümer und Handel müssen an einem Strang ziehen, um Städte wieder attraktiv zu machen. Denn in vielen anderen Bereichen, wie Lebensqualität und bezahlbares Wohnen ist der ländliche Raum auf einer Spitzenposition. Doch in den Innenstädten fehlt es einfach viel zu oft an Ambiente. Kunden wollen Entertainment, auch im Laden online vergleichen und sogar bestellen. Der Wandel des Kaufverhaltens trägt dazu bei, dass sich das Gesicht des Handels verändert. Die moderne Innenstadt braucht eine einladende, freundliche Architektur und ausreichend Parkplätze damit die Menschen überhaupt kommen. Die Geschäfte müssen moderne Technologien einsetzen, um stationäres Einkaufen und Bestellen im Internet zu verknüpfen. Wenn es dann noch attraktive Cafés und Restaurants gibt, funktioniert das Erlebnis Einkauf.

Der Kunde kann zwar online bestellen, aber wenn er was erleben will, muss er in die Stadtmitte. Das muss das Ziel aller beteiligten Akteure sein, so erlebt die Innenstadt eine großartige Renaissance. Verbraucher wollten sich heute durch eine anregende Umgebung überraschen und zum Konsum verführen lassen, statt nur ihren Grundbedarf zu decken. Der Einzelhandel ist so etwas wie das „Herz der Innenstädte“, und das brauche vitale Adern: Platz für Kommunikation, Spiel und Trendsport, zweck- und konsumfreie Räume.

Landrat Becker fasste nach lebhafter Diskussion das Ergebnis des Treffens wie folgt zusammen:

1. Um alle Kommunen flächendeckend zu beteiligen ist geplant, die Arbeit der Gewerbevereine auf Zweckverbandsebene oder Ebene der Touristischen Arbeitsgemeinschaften zu stellen. In diesen Kooperationen arbeiten die Kommunen bereits erfolgreich zusammen.

2. Eine Reihe von Informationsveranstaltungen für die Unternehmen soll mit der Vorstellung des Dienstleistungsangebotes des Zentrums der Wirtschaft im Schwalm-Eder-Kreis (ZWS) beginnen. Weitere Themen sollen halbjährlich dezentral im Schwalm-Eder-Kreis behandelt werden.

3. Stadt und Handel gehören eng zusammen. Menschen treffen sich auf Märkten, um ihre Einkäufe zu erledigen, Geschäfte zu machen und Erlebnisse zu teilen. Soll eine Innenstadt lebendig, attraktiv und sicher bleiben, braucht sie intakte Handelsstrukturen und das entsprechende Ambiente. Deshalb sind ganz enge Schnittstellen zwischen Handel und Tourismus zu sehen.

Landrat Becker dankte allen, die sich mit viel Engagement und persönlichem Einsatz für die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Kommune einsetzen und sicherte die Unterstützung des Kreises durch inhaltliche Begleitung von Projekten, Wissensvermittlung und Erfahrungsaustausch, Förderung der Kooperation zwischen den Gewerbevereinen, enge Zusammenarbeit bei der Belebung leerstehender Immobilien und finanzielle Förderung innovativer nachhaltiger Projekte zu. (red)



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