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Versuchsfeldtag des LLH Fritzlar

„Klimawandel und Wetterextreme -Auswirkungen auf Anbau- und Produktionsstrategien“

Der Klimawandel fordert Anpassungen bei den Anbaustrategien. Beim Versuchsfeldtag des LLH werden Möglichkeiten gezeigt, wie Landwirte auf die Wetterextreme reagieren können. Foto: nh

Der Klimawandel fordert Anpassungen bei den Anbaustrategien. Beim Versuchsfeldtag des LLH werden Möglichkeiten gezeigt, wie Landwirte auf die Wetterextreme reagieren können. Foto: nh

Homberg-Mardorf Die Landwirtschaft ist wie kaum ein anderer Wirtschaftszweig abhängig vom Wetter. Die von Meteorologen prognostizierten Wetterextreme in Folge des Klimawandels sind für Landwirte erkennbar. Winter sind milder und niederschlagsreicher wogegen Frühjahre geprägt sind von Trockenheit und hoher Temperaturen. Die Wetterereignisse Starkregen, Hagel und Sturm werden zunehmen. Landwirte werden sich zukünftig vermehrt mit diesen Wetterextremen auseinandersetzten müssen.

Daher veranstaltet der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen am Dienstag, 19. Juni 2018, um 17.30 Uhr in 34576 Homberg-Mardorf, Zum Oberfeld (Versuchsfeld an der Feldscheune) einen Versuchsfeldtag mit dem Thema „Klimawandel und Wetterextreme -Auswirkungen auf Anbau- und Produktionsstrategien“.

Anhand der Landessortenversuche und den Versuchen zu Pflanzenschutz, Düngung und Produktionstechnik wird gezeigt, wie Landwirte trotz extremer Wettereignisse eine ertragreiche Ernte einfahren können.

Zum Hintergrund:
Herbst und Winter waren bis Ende Januar sehr mild. Gleichzeitig fielen sehr hohe Niederschlagsmengen. So kam es bei der Aussaat schon zu ersten Herausforderungen, mit der Folge, dass nicht jedes Feld im Herbst bestellt werden konnte. Der Vegetationsbeginn war geprägt durch einen rasanten Temperaturanstieg und eine sehr hohe Sonneneinstrahlung. Die Pflanzen entwickelten sich dadurch überdurchschnittlich schnell, so dass heute viele Bestände Ihrer üblichen Entwicklung zwei Wochen voraus sind. Raps war einem starken Schädlingsdruck ausgesetzt und hatte durch die Wetterextreme mit Knospenwelke zu kämpfen. Die Rapsblüte fiel verhalten aus und die Pflanze haben nur wenige Schoten ausbildet.
Im April und vor allem im Mai waren viele Regionen vergleichsweise zu trocken. Sehr kleinräumig traten Starkregen, Hagel und Sturm auf. (red)



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