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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Zukunft des ländlichen Raums

SPD Kreistagsfraktion Zukunft ländlicher Raum 20062018

Dr. Martin Gräfe (FES), Sören Link (AKGG), Ljubica Nikolic (Uni Göttingen), Andrea Soboth, Günter Rudolph und Jürgen Kaufmann (v.li.) regten Diskussionen über den ländlichen Raum an. Foto: nh

Felsberg. Aufgrund der demografischen Entwicklung steht der ländliche Raum vor großen Herausforderungen. Dieses Thema bewegte offensichtlich zahlreiche Menschen bei einer von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Felsberg-Böddiger organisierten Podiumsdiskussion mit dem Titel: „Soziale Orte – Die Zukunft im ländlichen Raum“.

Nach der Begrüßung durch den Leiter des Landesbüros Hessen der Friedrich-Ebert-Stiftung, Dr. Martin Gräfe führte Ljubica Nikolic aus Sicht der Wissenschaft in das Thema ein. Ihre Grundfrage war, wie Zusammenhalt organisiert werden kann. Andrea Soboth (Institut für Regionalmanagement) moderierte den Abend und stellte zu Beginn die Gäste auf dem Podium vor: Jürgen Kaufmann, Vizelandrat des Schwalm-Eder-Kreises, Søren Link, Arbeitskreis Gemeindenahe Gesundheitsversorgung GmbH, Ljubica Nikolic, Georg-August-Universität Göttingen, und Günter Rudolph, Mitglied des Hessischen Landtages.

Breitband und Mobilität

Rudolph beschrieb die großen Herausforderungen durch den demografischen Wandel und dessen Auswirkungen auf das Leben der Menschen in Dörfern und Kleinstädten. Er betonte aber auch die Stärken des ländlichen Raums, auch wenn überwiegend nur die Ballungsräume wahrgenommen werden. Wichtig seien die richtigen Weichenstellungen der Politik. Aus Sicht von Søren Link leben die Menschen gerne im ländlichen Raum, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, dazu gehören nicht nur Breitband, sondern auch Möglichkeiten für die Mobilität.

Führen und beteiligen

In seinem Beitrag machte Jürgen Kaufmann die Bedeutung des Führens und Beteiligen deutlich. Es ist oft ein langer Weg mit vielen Gesprächen von der ersten Idee bis zum konkreten Projekt. Wer in seinem Ort aber etwas verändern will, muss sich aber selbst auf den Weg machen und mit viel Mut die Dinge angehen.

Im zweiten Teil der Veranstaltung entspann sich eine lebhafte Diskussion über viele Aspekte des Themas. Am Ende dankte Gräfe allen Rednern und Zuhörern. Viele Gäste trafen sich noch zu angeregten Gesprächen und unterhielten sich über Möglichkeiten und Bedürfnisse des ländlichen Raums.



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