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Diakon Hermann Schwedhelm ist tot

Die Trauerfeier für Diakon Schwedhelm ist am 19. Oktober um 13 Uhr in der Hephata-Kirche. Foto: nh

Die Trauerfeier für Diakon Schwedhelm ist am 19. Oktober um 13 Uhr in der Hephata-Kirche. Foto: nh

Treysa. Diakon Hermann Schwedhelm (79) starb am 20. September nach langer schwerer Krankheit. Schwedhelms Leben ist eng mit Hephata verbunden. Sein letzter Ausflug mit Sohn Erik galt dem Besuch der Hephata-Festtage. Da saß er schon im Rollstuhl und konnte nur noch schwer sprechen. 

Einsegnung vor 55 Jahren

Den Kontakt zu ehemaligen Kolleginnen und Kollegen suchte er trotzdem. Nicht mal zwei Wochen danach starb er im Hospiz in Gilserberg, wo er auf eigenen Wunsch seine letzten Lebensmonate verbrachte.

Hermann Schwedhelm trat 1959 als Anwalts- und Notargehilfe in das Hessische Brüderhaus, dem Vorgänger der Diakonischen Gemeinschaft Hephata, ein, um Diakon zu werden. Während der Ausbildung arbeitete er in verschiedenen Kirchengemeinden als Jugenddiakon, im Johannes-Falk-Haus und auf dem Bio-Hofgut Richerode.

1963 wurde Schwedhelm in das Amt des Diakons eingesegnet und arbeitete als Kreisjugenddiakon im Kirchenkreis Rotenburg / Fulda. In dasselbe Jahr fällt auch die Hochzeit mit Marlis Schwedhelm. Im Jahr 1966 begann Schwedhelm die Tätigkeit als Bildungsreferent der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck in Kassel. Im Jahr 1970 zog es Schwedhelm zurück nach Hephata, wo er in seinem ursprünglichen Beruf als Anwalts- und Notargehilfe im Vorstands- und Post-Sekretariat begann. Nachdem er 1973 das Sozialpädagogik-Studium in Darmstadt absolviert hatte, baute er ab 1974 den Bereich der beruflichen Bildung der Jugendhilfe Hephatas auf.

Grundstein der Berufshilfe gelegt

Als Hausleiter des Hans-Sachs-Hauses und Leiter des „Förderlehrgangs“ betreute er zwölf Jugendliche nach Beendigung der Schulzeit für ein Jahr weiter, in dem diese eine einjährige berufliche Grundausbildung durchliefen. Damit legte Schwedhelm den Grundstein der Berufshilfe Hephatas, deren Leiter er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2000 blieb. Nachfolger wurde sein Sohn Helmut. Sein Sohn Erik ist seit 34 Jahren bei Hephata tätig, seit 1998 in der Jugendhilfe.

Hermann Schwedhelm engagierte sich zudem in der Lokalpolitik, unter anderem als Ortsvorsteher von Treysa. Er hinterlässt neben seinem Sohn Erik auch drei Enkelinnen und einen Enkel sowie zwei Urenkel. Ihnen und allen Menschen, die um ihn trauern, gilt das Mitgefühl Hephatas und aller, die ihm im Leben verbunden waren.

Trauerfeier in der Hephata-Kirche

Die Trauerfeier für Hermann Schwedhelm findet am Freitag, 19. Oktober, ab 13 Uhr in der Hephata-Kirche statt. Anschließend wird die Urne von Hermann Schwedhelm auf dem Hephata-Friedhof beigesetzt.

(red)



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