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100 Jahre Bauhaus in Vorträgen & Bildern

Das Bauhaus in Dessau entstand 1925/26 als ein Gebäudekomplex nach Plänen von Walter Gropius. Es wurde Schulgebäude für Kunst-, Design- und Architektur. Foto: Harald Meyer-Kirk | Pixelio
Das Bauhaus in Dessau entstand 1925/26 als ein Gebäudekomplex nach Plänen von Walter Gropius. Es wurde Schulgebäude für Kunst-, Design- und Architektur. Foto: Harald Meyer-Kirk | Pixelio

Treysa. Das Evangelische Forum Schwalm-Eder erinnert mit zwei Veranstaltungen an »100 Jahre Bauhaus«. Referent an zwei Donnerstagen, jeweils ab 19.30 Uhr, ist Konrad Nachtwey M. A., Kassel.

Tiefgreifende Zeichen gesetzt

Die Reihe im Franz-von-Roques-Haus (Töpferweg 19) beginnt am 17. Oktober zum Thema »100 Jahre Bauhaus – Die Künstler und Werkstätten des Bauhauses«. Fortsetzung ist am 24. Oktober unter der Überschrift »Weimar, Dessau, Berlin – Was hat das Bauhaus mit IKEA heute zu tun?«.

Der Referent Konrad Nachtwey kommentiert: „Das Bauhaus genießt den Klang eines Nationalheiligtums, hat es doch – trotz der Kürze seines eigentlichen Bestehens – nicht nur in Deutschland tiefgreifende Zeichen gesetzt.“

»Modernes Neues Jahrhundert«

Das Bauhaus mit seinen unterschiedlichen Leitern und Künstlern umfasste die kühne Idee einer ganzheitlichen Ausbildung von Handwerk und Kunst, entwickelte den Sozialen Wohnungsbau und strahlte weit über Deutschland hinaus, vor allem mit seinen ebenso hoch funktionalen wie markanten Bauten. Es hatte emanzipatorische Tendenzen, brachte jedoch nicht die (angedichtete) Befreiung der Frau. Ohne den I. Weltkrieg, dieser einzigartigen Katastrophe mit Millionen von Toten und bis dahin unvorstellbaren Umbrüchen, wäre die Idee des Bauhaus’ nicht zu denken gewesen.

Ein neuer Mensch, mit allen Sinnen begabt, geführt und geschult von modernen Künstlern und Architekten sollte in einer modernen Zeit ein »Modernes Neues Jahrhundert« erfinden. Doch schon 1933 war Schluss mit „der zivilen, facettenreichen Ästhetisierung“.

Freier Eintritt an beiden Abenden

Der Eintritt zu den Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde Franz von Roques in Schwalmstadt ist frei.

(red)



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Ein Kommentar zu “100 Jahre Bauhaus in Vorträgen & Bildern”

  1. Konrad Nachtwey M.A.

    Als ehemaliger Leiter des „Museum der Schwalm“, zu dessen relmäßigem Programm die „Kunstvbetrachtungen mit dem Museumsleiter“ gehörten und die stets „volles Haus“ garantierten, freue ich mich sehr, wieder mal in der Nähe meiner alten Wirkungsstätte referieren zu können. Es werden sicherlich interessante Abende, weil – wie immer – die Zuhörer eingebunden werden und weil Bilder gezeigt werden, die nicht alltäglich sind. Eine schöne Aktivität des Evangelischen Forums Schwalm-Eder.


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