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Energieträger von morgen: Wasserstoff

Über künftige Energieträger informierten sich Dipl.-Ing. Jürgen Sapara (li.) und Europaparlamentarier Engin Eroglu bei der Wintershall DEA in Kassel. Foto: FREIE WÄHLER
Über künftige Energieträger informierten sich Dipl.-Ing. Jürgen Sapara (li.) und Europaparlamentarier Engin Eroglu bei der Wintershall DEA in Kassel. Foto: FREIE WÄHLER

Region. Engin Eroglu, MdEP und Landesvorsitzender der FREIE WÄHLER Hessen, und Dipl.-Ing. Jürgen Sapara besuchten die Firma Wintershall Dea in Kassel und informierten sich mit Blick in die Zukunft über Wasserstoff.

Brennstoff und Stromspeicher

Das Interesse am Thema Wasserstoff ist national wie international sehr groß. Die Bundesregierung sowie die Europäische Union setzen auf Wasserstoff als Energieträger der Zukunft. Intensiv beschäftigt sich der aktuelle World Energy Outlook mit dem Thema und hebt die Vorteile der Speicherbarkeit, der zahlreichen Anwendungsbereiche sowie der Klimafreundlichkeit von Wasserstoff hervor. Die Einsatzmöglichkeiten für Wasserstoff sind vielfältig: als Treibstoffalternative im Mobilitätssektor, in der Erzeugung elektrischen Stroms mit Brennstoffzellen oder durch den Umbau bestehender Gaskraftwerke sowie als Speichermedium für Überschussstrom aus erneuerbaren Energien (Power-to-Gas).

Wasserstoff hat viele Farben

„Grüner Wasserstoff ist ein zentraler Energieträger der Zukunft, den wir auf dem Weg zur Klimaneutralität benötigen. Wir müssen daher jetzt in der EU die Weichen stellen für einen europäischen Markt mit gemeinsamen Regeln. Wir müssen in Europa mit unseren internationalen Partnern die Produktion von CO2-neutralem Wasserstoff vorantreiben“, so Engin Eroglu MdEP. Technologie-Offenheit ist ein zentraler Aspekt der FREIE WÄHLER, nur so können innovative Lösungen entstehen. Neben grünem, blauem und grauem Wasserstoff lernten die FREIE WÄHLER noch türkisen Wasserstoff kennen.

Türkiser Wasserstoff ist dem BMBF zufolge Wasserstoff, der über die thermische Spaltung von Methan (Methanpyrolyse) hergestellt wird. Anstelle von CO2 entsteht dabei fester Kohlenstoff. Voraussetzungen für die CO2-Neutralität des Verfahrens sind die Wärmeversorgung des Hochtemperaturreaktors aus erneuerbaren Energiequellen, sowie die dauerhafte Bindung des Kohlenstoffs.

Dekarbonisierung des Energiesektors

Auf europäischer Ebene untersucht die EU Kommission den möglichen Beitrag von Wasserstoff zur Dekarbonisierung des Energiesektors. Nicht zuletzt setzen schon heute zahlreiche Akteure aus der Energiewirtschaft auf den Einsatz von Wasserstoff im Energiesystem der Zukunft.

Die Chancen der Wasserstofftechnologie gerade im Verkehrssektor sind aktuell besonders im medialen Fokus. Wasserstoff ist Teil der Lösung für mehr Klimaschutz, erneuerbare Energien-Nutzung und saubere Luft, erklärt Dipl.-Ing. Jürgen Sapara als Energiefachmann der FREIE WÄHLER.

(red)



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