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Wieviel Homeoffice bietet der Kreis?

Heute tritt die neue Homeoffice-Regelung in Kraft, wonach Arbeitgeber die Heimarbeit möglich machen sollen. Die öffentlichen Verwaltungen haben damit nach einem Bericht von ZDF heute noch Probleme. Foto: Lukas Bieri | Pixabay
Heute tritt die neue Homeoffice-Regelung in Kraft, wonach Arbeitgeber die Heimarbeit möglich machen sollen. Die öffentlichen Verwaltungen haben damit nach einem Bericht von ZDF heute noch Probleme. Foto: Lukas Bieri | Pixabay

Schwalm-Eder. Der Landratskandidat der CDU Schwalm-Eder, Michael Schär (Fritzlar), fordert mehr Transparenz bei den Angaben zur Homeoffice-Fähigkeit der Kreisverwaltung.

Reinhard Otto, Vorsitzender der CDU Kreistagsfraktion. Foto: Mark Weinmeister, Blendenchaos
Reinhard Otto, Vorsitzender der CDU Kreistagsfraktion. Foto: Mark Weinmeister, Blendenchaos

Wer will, soll ins Homeoffice

„Die allgemein gehaltenen Angaben sind ja schön und gut, lassen aber keinen bewertenden Schluss zu“, schlussfolgert Schär aus einer Pressemitteilung des Kreises.

„Wir wollen wissen, ob alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung, die ins Homeoffice gehen wollen, dies auch tun können. Da, wo es nicht genehmigt wird, wollen wir wissen, warum und ab wann damit zu rechnen ist, dass jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin von Zuhause arbeiten kann, wenn er oder sie es will“, pflichtet Reinhard Otto (Schwalmstadt), Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag, Schär bei.

Die Tatsache, dass ab dem 9. Februar das Impfzentrum des Schwalm-Eder-Kreises öffnet, sollte hier zu keiner trügerischen Gelassenheit bei der SPD Kreisspitze führen.

Infrastrukturen am Laufen halten

Schär fordert: „Die aktuelle Situation, verbunden mit dem Aufkommen eines mutierten Virustyps, der ansteckender zu sein scheint, macht es mehr noch als in den vergangenen Monaten nötig, dass man die kritischen Infrastrukturen unseres Landes, sprich auch unseres Kreises weiterhin am Laufen halten kann, notfalls vom heimischen Schreibtisch aus.“

Landratskandidat Michael Schär (CDU). Foto: Mark Weinmeister, Blendenchaos
Landratskandidat Michael Schär (CDU). Foto: Mark Weinmeister, Blendenchaos

Keine Frage der Statistik

Schär und die CDU fordert von der Kreisspitze endlich die Möglichkeiten zu schaffen, damit die Kreisverwaltung krisen- und pandemiefest wird. „Vor allem aber muss die Kreisspitze endlich transparenter werden. Transparenz ist gerade jetzt, in diesen angespannten Zeiten zwingend erforderlich“, betont Schär.

Allein der Widerspruch aus der Überschrift, dass die Hälfte der Kreisverwaltung homeoffice-fähig sei und der Tatsache, dass knapp 350 PC Arbeitsplätze der 1220 Mitarbeiter homeoffice-fähig zu sein scheinen, lässt einen grübeln. „Die Hälfte von 1220 ist nun mal nicht 350, nicht mal, wenn man Halbtagsstellen herausrechnet“, so Schär abschließend.

(red)



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