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Wo Geschichte zum Erlebnis wird

In der Stadthalle trafen sich die Stadtführer:innen jüngst zur Planung neuer historischer Erlebnisse in der Kreis- und Reformationsstadt. Foto: Mathias Pastwa
In der Stadthalle trafen sich die Stadtführer:innen jüngst zur Planung neuer historischer Erlebnisse in der Kreis- und Reformationsstadt. Foto: Mathias Pastwa

Homberg. Das wohl wichtigste Medium, um Gästen und Einheimischen die Geschichte der Stadt Homberg näher zu bringen, ist eine Führung. Im Angebot sind derzeit Stadt-, Turm- und Burgführungen.

Stadtführung mit Voranmeldung (bis zu 25 Personen)

Die Tourist Information am Marktplatz 7 organisiert aktuell mit den Homberger Stadtführer*innen historische Einblicke in drei Bereiche: Stadt, Turm und Burg. Daneben gibt es auch Exkursionen durch das HohenburgMuseum und das Haus der Reformation in der ehemaligen Engelapotheke am Marktplatz 16. Später soll noch das Heimatmuseum hinzukommen.

Der Preis beträgt 3,00 Euro je erwachsene Person; Kinder bis 11 Jahre sind frei. Jugendliche von 12-16 Jahren zahlen je Person 1,50 Euro. Die Führungen dauern zirka 1 bis 1,5 Stunden. Treffpunkt ist das Landgraf Phillipp-Denkmal auf dem historischen Marktplatz. Es gelten die vorgeschriebenen Abstands- und Hygieneregeln.

Die einzelnen Themenführungen

○ Der Türmer
217 Stufen geht es zur Türmer-Wohnung in der Stadtkirched St. Marien. Hoch über den Dächern der Stadt erfahren die Gäste, wie der Türmer dort oben mit seiner Familie lebte und wie er seine Stadt vor Angriffen schützte. (Teilnehmerzahl maximal 10 Personen). Die Turmführung geht auch in Verbindung mit einem Cafébesuch, das Angebot heißt dann „Turm & Torte“.

○ Führungen auf der Hohenburg
Wer zur Ruine der Hohenburg hinaufsteigt, die sich auf einem Basaltkegel über die Stadt erhebt, hat einen malerischen Ausblick bis hin zum Habichtswald, zum Naturpark Knüll und zu den Wäldern des Nationalparks Kellerwald-Edersee. Und gleichzeitig geht es auf der Hohenburg tief hinab: 150 Meter wurde der Burgbrunnen einst in den Basaltstein gegraben, er ist damit einer der tiefsten in Deutschland. Eine Beleuchtungsanlage und eine automatische Wasserschütte demonstrieren seine atemberaubende Tiefe.
Die Burg hat eine mehr als 1000jährige Vergangenheit, sie war bedeutende Festung der Landgrafen von Thüringen und Hessen. Im 30jährigen Krieg wurde die Burg zerstört. Heute dient die Burgruine unter anderem als romantische Kulisse für die Homberger Rosenhochzeiten: Im Marstall gibt es ein Standesamt, und die Burgbergstube bietet ein besonderes Ambiente für Hochzeitsfeiern.
Die Hohenburg ist frei zugänglich.

○ Führung durch das HohenburgMuseum
Im HohenburgMuseum, Marktplatz 16, werden Burggeschichte, ein Burgmodell und Funde von der Ausgrabung des Burgbrunnens präsentiert.

Öffnungszeiten des Museums:
• Di. bis Do., 10 – 12 und 15 – 17 Uhr
• Fr. und Sa., 10 – 12 und 13 – 16 Uhr
• So., 14 bis 17 Uhr
• Mo., geschlossen.

Führungen auf der Burg und im Museum nach Vereinbarung: Tel.: 01525 60 35 50 7 oder Anmeldung/Buchung für alle Führungen in der Tourist Information (TI), Marktplatz 7, 34576 Homberg (Efze), Tel,: 05681 93 91 61, E-Mail: touristinfo@homberg-efze.eu

(red)



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