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Mehr Motivation, weniger Streit

In der Pubertät sind den Jugendlichen viele Dinge wichtiger als die Schule. Eltern missdeuten das oft als Bockigkeit. Foto: Studienkreis

Region. Das neue Schuljahr hat begonnen und so manchen Schülerinnen und Schülern fällt das Umschalten vom Ferien- in den Lernmodus schwer. Vor allem in den Teenagerjahren sind viele Dinge spannender als der Schulalltag. Wie Pubertät und Schule dennoch gut zusammenpassen können, erfahren interessierte Eltern in einem neuen Ratgeber des Nachhilfe-Instituts Studienkreis.

Stabilität in schwieriger Phase

Die 48-seitige Broschüre mit dem Titel „Mehr Motivation, weniger Streit! — Familien-Tipps für die Pubertät“ liegt ab sofort kostenlos im Studienkreis Fritzlar, Homberg (Efze) und Bretten bereit — solange der Vorrat reicht. Den Ratgeber gibt es auch als Download unter studienkreis.de/mehr-motivation-weniger-streit.

„Jugendliche, die mit Notenproblemen zu uns in die Nachhilfe kommen, sind häufig nicht prinzipiell vom Schulstoff überfordert“, erklärt Thomas Momotow vom Studienkreis. „Oft stecken Schwierigkeiten dahinter, die mehr oder weniger mit der Pubertät zu tun haben. Körper und Psyche befinden sich in einem kompletten Umbruch, weshalb die Jungen und Mädchen in dieser Lebensphase besonders viel Stabilität brauchen.“ Ihnen diese zu geben und das nötige Verständnis aufzubringen, falle Eltern aber nicht immer leicht. Konflikte im Familienalltag seien die Folge. „Mit unserem Ratgeber wollen wir Müttern und Vätern helfen, ihre Teenager-Kinder besser zu verstehen und ihnen die Unterstützung zu geben, die sie brauchen. Das nimmt den Druck aus dem Familienalltag“, so Thomas Momotow.

Mit Teenagern im Gespräch bleiben

Die Eltern erfahren in dem Ratgeber, wie sie ihre Kinder zum Lernen motivieren können und was gegen „Pubertäts-Demenz“ hilft. Die Broschüre stellt darüber hinaus Lernstrategien vor, mit denen die Schülerinnen und Schüler effizient arbeiten können und die ihnen den Schulalltag erleichtern. Dazu gibt es Tipps, wie die Mädchen und Jungen ihre Talente entdecken und zum Beispiel durch Praktika passende Berufe kennenlernen können. Die Eltern wiederum erfahren, warum es nicht so schlimm ist, wenn Teenager noch nicht wissen, was sie einmal werden wollen. Wie es gelingt, mit Teenies im Gespräch zu bleiben, erklärt die Familientherapeutin und Buchautorin Katharina Pommer im Interview.

(red)



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