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Info und Diskussion zur Künstlichen Intelligenz

Homberg (Efze). „Künstliche Intelligenz und Ethik“ – in dem Diskussionsforum der »ZUKUNFTSWERKSTATT« geht es am Freitag, 3. November, ab 18 Uhr um den möglichen Nutzen der KI in Anbetracht ihrer ethischen Bedenken. Besteht eine Zukunftsverheißung oder eine Gefahr?

Zu der Veranstaltung bei »Kunst + Kultur GLASHAUS« in der Welferoder Straße 23 lädt die Homberger Projektgruppe »DAsein« ein.

Digitale Wirklichkeit als Schlüsseltechnik

Die »ZUKUNFTSWERKSTATT« wurde im Anschluss an die viel beachtete Veranstaltung »Menschengemachte Wirklichkeit – Verlust des Natürlichen?« im Juli in der Homberger Stadthalle mit Prof. Dr. George als offenes Forum von der Projektgruppe »DAsein« ins Leben gerufen. Das Forum Anfang November setzt als ersten Schwerpunkt die Fragen nach Möglichkeiten und Grenzen der digitalen Wirklichkeit – besonders im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI). Sie wird derzeit verstärkt als Schlüsseltechnik der Zukunft angesehen.

Mit der KI ist es möglich, komplizierte Prozesse in den Bereichen Wirtschaft, Verkehr und Medizin, aber auch in Wissenschaft, Kultur und Politik genauer zu analysieren sowie Arbeits- und Herstellungsprozesse zu beschleunigen und effektiver zu gestalten. Aufgrund der Nutzung und Kombination großer Datenmengen ist es zugleich möglich, hochwertige Sach-Texte, Bilder, Video-Sequenzen u.a. zu den unterschiedlichsten Bereichen zu generieren.

Erhoffte Vorteile werfen Fragen auf

Allerdings sind dabei auch Fälschungen und Beeinflussungen nicht auszuschließen. Sie können mitunter nur schwer durchschaut werden, zumal die Quellen nicht immer nachvollziehbar sind.

Insofern stehen für diese Zukunftstechnologie neben den erhofften Vorteilen auch viele Fragen: Was bedeutet KI für das Leben, für die Arbeitsprozesse in der Wirtschaft, für die Gesellschaft und für die zwischenmenschliche Kommunikation? Welcher Nutzen, welches Risiko ist damit verbunden? Kann die Entwicklung gar außer Kontrolle geraten und den Menschen überfordern? Was bedeutet es für Werte wie Authentizität und Wahrheit, wenn digitale Produkte und Prozesse die Grenze zwischen Realität und Fiktion verschwimmen lassen? Müssen schon heute ethisch begründete Regelungen für die Zukunft eingeführt werden?

Ethische Risiken der KI vermeiden

Der Psychologe, Philosoph, Musiker und Bildhauer Prof. Dr. Ewald Rumpf (Schwarzenborn) wird diese und andere Fragen in seinem Einstiegsreferat thematisieren und Anstöße zu einer intensiven Diskussion geben. Zugleich werden Vorschläge bedacht, wie ethische Risiken von KI-Technik vermieden werden könnten – etwa durch Einberufung eines KI-Beirates, der (dem Ethik-Beirat vergleichbar) Fachleute aus Wissenschaft, Politik und gesellschaftlichen Gruppen versammelt, um die Entwicklung kontinuierlich zu begleiten sowie mögliche gesellschaftliche Konsequenzen und ethische Probleme zu erörtern.

(red)



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