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Wandel-Ausstellung: Nomen est omen

Willingshausen. Im Traum seien ihr die meisten Bildideen gekommen, ließ die Malerin Renate Wandel die Besucher bei der Eröffnung der Ausstellung »Nomen est omen« in der Kultur-Initiative-Willingshausen (KIWI), Neustädter Straße 7, Willingshausen wissen. Diese Träume seien oft von Figuren wie Faust, Mephisto oder Martin Luther bestimmt gewesen.

Die Künstlerin Renate Wandel erläutert ihre Arbeiten um Aufmerksamkeit für das Elend in der Welt. Im Hintergrund ihr Triptychon des Kontrasts der Armut – links: »Mutter und Kind in Eritrea«; Mitte: »Baobab« als Symbol von Gesundheit und üppiger Versorgung; rechts, unvollständig: »Bettler in Bangladesh«. Foto: Friedhelm Fett

Die Künstlerin Renate Wandel erläutert ihre Arbeiten um Aufmerksamkeit für das Elend in der Welt. Im Hintergrund ihr Triptychon des Kontrasts der Armut – links: »Mutter und Kind in Eritrea«; Mitte: »Baobab« als Symbol von Gesundheit und üppiger Versorgung; rechts, abgeschnitten: »Bettler in Bangladesh«. Foto: Friedhelm Fett

Mit starken Pinselstrichen hat die in Berlin geborene und heute in Bad Hersfeld lebende Malerin das im Traum Empfundene und ihr den Schlaf Raubende großformatig umgesetzt.

Oft reicht eine Bildfläche nicht

Aus dem umfangreichen Fundus ihres Schaffens geben zahlreiche facettenreiche Gemälde den Ausstellungsräumen ein beeindruckendes Ambiente. Oft reicht ein einziges Bild trotz einer Grundfläche von eineinhalb Quadratmetern nicht, um die Komplexität der dargestellten Gedanken und Ereignisse zu zeigen. Erst drei Gemälde nebeneinander vermitteln dann beispielsweise als Triptychon den Ablauf oder sich ergänzende Aspekte, ja fassen sie ganze Geschichten zusammen. Dabei zeigen Themen aus der griechischen Mythologie, der Passion, Tiere, Landschaften und Bilder gegen Gewalt mit einem Blick auf aktuelle gesellschaftliche Ereignisse das breite Spektrum der Künstlerin.

Mit ihren lebhaften Schilderungen zu den einzelnen Werken zog Renate Wandel die etwa zwanzig Gäste der Vernissage bei ihrem Rundgang durch die beiden Ausstellungsräume der KIWI zusätzlich in ihren Bann. KIWI-Vorsitzender Jörg Haafke zeigte sich sehr beeindruckt von der Ausdrucksstärke und den Zuspitzungen in den Bildaussagen von Renate Wandel und stellte fest: „Die Ausstellung hat zweifellos eine größere Aufmerksamkeit verdient.“

Die Ausstellung ist noch bis zum 12. April 2025 samstags und sonntags jeweils von 15 bis 17 Uhr geöffnet.

Kultur-Initiative-Willingshausen
red



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