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Selbstbestimmt und gemeinschaftlich

Treysa. Am 27. Juni 2025 besuchte der Landtagsabgeordnete Christoph Sippel (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) das Wohnprojekt »Gemeinsam ins Alter« in Schwalmstadt-Treysa, um sich vor Ort ein Bild von dieser besonderen Wohnform für Senior*innen zu machen. Bei Kaffee und Kuchen sprachen Sippel, Bürgermeister Tobias Kreuter und die Gründer des Vereins über die Chancen und Hürden gemeinschaftlichen Wohnens.

Gesprächsrunde im Wohnzimmer des Gemeinschaftshauses Ellerhaus in Treysa (v. li.): Luisa Rysavy, Anneliese Kuhn-Prinz, Christiane Darmstadt, Walter Schweiker, Reina Völzke, Tobias Kreuter, Christoph Sippel, Doris Schäfer und Reinhart Darmstadt. Foto: N.N. | B90/DIE GRÜNEN Schwalm-Eder

Gesprächsrunde im Wohnzimmer des Gemeinschaftshauses Ellerhaus in Treysa (v. li.): Luisa Rysavy, Anneliese Kuhn-Prinz, Christiane Darmstadt, Walter Schweiker, Reina Völzke, Tobias Kreuter, Christoph Sippel, Doris Schäfer und Reinhart Darmstadt. Foto: N.N. | B90/DIE GRÜNEN Schwalm-Eder

Der Weg zum Ellerhaus war alles andere als einfach: Behördliche Hürden, Finanzierungssorgen und die Pandemie stellten die Initiatoren immer wieder vor neue Herausforderungen.

Innovative Lösungen fürs Alter

In dieser Zeit fanden die Verabredungen zum Kennenlernen online statt, während parallel weiter an der Vision einer barrierefreien, gemeinschaftlichen Wohnanlage festgehalten wurde. Heute bietet das Ellerhaus Senioren die Möglichkeit, selbstbestimmt und in Gemeinschaft zu leben, ohne dabei auf Privatsphäre zu verzichten.

Christoph Sippel lobte den Einsatz der Initiatoren: „Das Projekt zeigt, dass wir auch im ländlichen Raum innovative Lösungen brauchen, um gut alt werden zu können.“

Sippel betonte, dass solche Projekte wichtige Impulse geben, wie nachhaltiger Wohnraum auch für Senioren geschaffen werden kann, der gleichzeitig das Miteinander stärkt. „Wir brauchen mehr Mut, solche Wege zu gehen und neue Formen des Wohnens zu verwirklichen“, so Sippel.

Der Verein »Gemeinsam ins Alter« möchte auch andere ermutigen, selbst aktiv zu werden, und gibt Interessierten gerne Einblicke in die Umsetzung solcher Wohnmodelle. So wird das Projekt nicht nur zu einem Ort, an dem Senioren komfortabel wohnen, sondern auch zu einem Beispiel dafür, wie Gemeinschaft und Selbstbestimmung im Alter möglich werden. Alle staatlichen Ebenen sind aufgefordert, solche Projekte zu unterstützen, sei es durch bürokratische Erleichterungen, finanzielle Förderungen oder Support bei den Planungen.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Regionalbüro Wabern
red



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