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Winterdienst in Nordhessen

Region. Der Winter lässt seit dieser Woche das erste Mal aufhorchen. Damit ist der Winterdienst von Hessen Mobil wie jedes Jahr gefordert, die Verkehrssicherheit auf den Straßen auch bei schwierigen Witterungsbedingungen zu gewährleisten. Alleine in Nordhessen sind rund 200 Winterdienstkräfte von den 11 Meistereien mit 77 Fahrzeugen im Einsatz, um die rund 3.300 Kilometer Bundes-, Landes- und Kreisstraßen von Eis und Schnee zu befreien.

Der Winterdienst ist auf seine kommenden Einsätze ausgezeichnet vorbereitet. Foto: N.N. | Hessen Mobil

Der Winterdienst ist auf seine kommenden Einsätze ausgezeichnet vorbereitet. Foto: N.N. | Hessen Mobil

In Schichten beginnt ihre Arbeit ab 3 Uhr morgens, damit zum Beginn des Berufsverkehrs gegen 6 Uhr die Straßen so frei und sicher wie möglich sind. „Bei unseren Einsätzen müssen wir natürlich Prioritäten setzen. Strecken mit hoher Verkehrsbelastung fahren wir zuerst an, Parkplätze oder Verbindungsrampen beispielsweise eher nachrangig“, erklärt Stephan Brühne, Dezernent für Betrieb und Verkehr in Nordhessen.

Salz streuen mit Computertechnik

Auch in diesem Winter setzt Hessen Mobil in Nordhessen auf vorbeugenden Winterdienst. Wenn Glätte gar nicht erst entsteht, wird weniger Salz benötigt. Das schont die Umwelt und erhöht die Verkehrssicherheit. Um möglichst wenig Salz zu verbrauchen, nutzt Hessen Mobil eine computergesteuerte Streutechnik sowie hoch wirksames Feuchtsalz, das sich gleichmäßig verteilt, sehr gut haftet und schon bei kleiner Menge große Tauwirkung erzielt. Pro Quadratmeter genügt ein Teelöffel Salz.

Für den bevorstehenden Winter hat Hessen Mobil in den Landkreisen Kassel, Schwalm-Eder und Waldeck-Frankenberg insgesamt rund 21.000 Tonnen Salz eingelagert. Damit sind die Salzhallen und Silos zu Beginn der Winterdienst-Saison ausreichend gefüllt.

Auch das eigene Fahrzeug winterfit machen

Der Räum- und Streueinsatz auf glatten und verschneiten Straßen ist eine echte Herausforderung. Erschwerend kommt hinzu, dass ein Winterdienstfahrzeug bis zu vier Meter breit ist und rund 23 Tonnen wiegt.

„Auch ein noch so guter Winterdienst schafft keine sommerlichen Straßenverhältnisse“, erklärt Silvana Mäder, Leiterin der Straßenmeistereien Schwalmstadt und Borken. „Trotz teils pausenlosem Einsatz kann es im Winter auf den Straßen rutschig und gefährlich werden.“

Daher gelte auch für die Verkehrsteilnehmer, das Fahrzeug winterfit zu machen, die Fahrweise an die Witterung anzupassen und sowohl auf angepasste Geschwindigkeit als auch auf ausreichend Sicherheitsabstand zu achten.

Salzticker im Internet

Weitere Informationen und interessante Daten und Fakten zum Thema Winterdienst sowie den Salzticker gibt es unter:
https://mobil.hessen.de/winterdienst

Jonas Bremmer, Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement
red



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