Hessen stärkt Heimat und Identität
Fulda. Die Hessische Landesregierung hat bei ihrer traditionellen Kabinettsitzung auf dem Hessentag Beschlüsse zu Infrastruktur, Heimat und Erinnerungskultur gefasst. Ministerpräsident Boris Rhein, Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori und Heimatminister Ingmar Jung stellten nach der Sitzung die Pläne der Landesregierung vor.

Das Hessische Kabinett mit Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (re.) und dem Hessentagspaar Vera und Max Dudyka nach der Kabinettsitzung auf dem Hessentag im Fuldaer Stadtschloss. Foto: © Peter Jülich | Hessische Staatskanzlei
Knotenpunkt für Verkehr und Wirtschaft
Ministerpräsident Rhein berichtete: „In unserer Kabinettsitzung haben wir beschlossen, gezielt in Infrastruktur zu investieren, um wirtschaftliche Stärke und Lebensqualität nachhaltig zu sichern. Gleichzeitig stärken wir Heimat und Identität, indem wir Engagement, Traditionen und das gesellschaftliche Miteinander in Hessen weiter fördern. Weil Freiheit und Demokratie keine Selbstverständlichkeit sind, bauen wir die Erinnerungskultur in Hessen aus. Von diesen Beschlüssen profitieren die Menschen vor Ort ganz konkret.“
Wirtschaftsminister Mansoori sagte: „Fulda ist zentraler Knotenpunkt für Verkehr und Wirtschaft in Osthessen – das spürt man nicht nur zum Hessentag. Damit das so bleibt, investieren wir: in bessere Verbindungen, in einen barrierefreien Bahnhof, in eine lebendige, starke Innenstadt und in energieeffiziente öffentliche Gebäude.“
Regionale Wertschöpfung
Mit dem neuen Förderangebot »Hessen schmecken« wird die Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung von heimischen Lebensmitteln gezielt unterstützt. Dazu sagte Heimatminister Ingmar Jung: „Regionale Ernährung sorgt nicht nur für Resilienz und Ernährungssicherheit. Regionale Wertschöpfungsketten sind auch nachhaltig und ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. In besonderem Maße ist regionale Ernährung auch ein Beitrag zu einer hessischen Identität und ein Stück Heimat.“



