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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Ludwig-Braun-Schule beteiligt sich an Netzwerk

Schwalmstadt-Treysa. Mit Beginn des Schuljahres 2008/09 nimmt die Förderschule He­phata mit ihrem Bereich Ludwig-Braun-Schule an dem Gewaltpräventionsprogramm PiT (Prävention im Team) der hessischen Landesregierung im Netzwerk gegen Gewalt teil. PiT-Hessen ist ein Programm, das die Kooperation von Schule, Polizei und Jugendhilfe zur Grundlage seines Handelns macht und das Ziel verfolgt, potentielle Opfer zu stärken, in Gewaltsituationen Handlungsoptionen zu haben und damit präventiv zu wirken. Dieses Ziel wird erreicht durch Teambildung durch Vertreter und Vertreterinnen von Schule, Polizei und Jugendhilfe, Durchführung von Trainingsmaßnahmen mit Schülerinnen und Schülern und Impulsgebung für die Personal-, Organisations- und Konzeptentwicklung insbesondere in der Schule.

PiT-Hessen baut auf dem bestehenden Programm „Cool sein – cool bleiben” auf, will mit dem gewaltfreien Ansatz seines Trainingsprogramms Schülerinnen und Schülern persönliche Handlungsoptionen aufzeigen und so zu einem verbesserten Schulklima beitragen.

PiT-Hessen bezieht im Unterschied zu den anderen Bundesländern, in denen Prävention im Team eingesetzt wird, neben Polizei und Schule auch die Jugendhilfe als dritten gleichberechtigten Partner in den Prozess der Teambildung ein.

Das PiT-Team an der Förderschule Hephata, bestehend aus Klaus Bothe (Klassenlehrer an der Ludwig-Braun-Schule), Joachim Franke (Mitarbeiter der Jugendhilfe Hephata), Polizeioberkommissar Markus Brettschneider (Jugendkoordinator der Polizeidirektion Schwalm-Eder) und Hans-Werner Carli (Projektleiter Sozialkompetenzprogramme an der Ludwig-Braun-Schule), kooperiert über einen längeren Zeitraum eng und systematisch miteinander.

Teambildung
Teambildung ist bei PiT-Hessen eine zentrale Zielsetzung, da Gewalt und Gewaltpräventionsmaßnahmen als gesamtgesellschaftliche Aufgaben zu begreifen sind und somit eine institutionsübergreifende Sichtweise erforderlich ist. Deshalb geht es bei PiT-Hessen darum, dass alle beteiligten Organisationen (Schule, Polizei, Jugendhilfe) gemeinsam Gewaltsituationen einschätzen, schulische Gewaltpräventionskonzepte planen und zusammen deren Durchführung übernehmen. Institutionsübergreifende Aufgabenerledigung steht dabei im Mittelpunkt.

Konkret werden Polizeibeamtinnen und -beamte sowie sozialpädagogische Fachkräfte nicht nur für punktuelle Aktionen in die Schule geholt, sondern übernehmen von Beginn an gemeinsam mit den beteiligten Lehrkräften die Verantwortung für Inhalt, Umfang und Durchführung der begleitenden Maßnahmen.

PiT-Hessen ist das erste Präventionsprogramm, bei dem in dieser umfassenden Art und Weise auf die gemeinsame Verantwortung unterschiedlicher Professionen gesetzt wird. Das Modellprojekt, von 2004 bis 2007 in Frankfurt am Main sowie der Stadt und dem Landkreis Offenbach durchgeführt, hat gezeigt, dass die Teambildung äußerst erfolgreich verlaufen ist.

Die sich daraus ergebenden neuen Formen der Zusammenarbeit werden inzwischen auch für andere Aufgaben als die der Gewaltprävention genutzt.

(Hans-Werner Carli)



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