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Elisabethpfad erhält Pilgermauer

pilgermauer-trutzhainSchwalmstadt-Trutzhain. Seit Herbst letzten Jahres beschäftigt sich der Pfarrgemeinderat der katholischen Pfarrkuratie Maria Hilf in Trutzhain mit der Weiterentwicklung des Angebotes für Pilger. Bereits 2006/2007 entstand das Konzept „Menschen unterwegs – Ein Zelt des Lebens“ und damit verbunden der Bau des Elisabethzeltes als Übernachtungsmöglichkeit an der Trutzhainer Wallfahrtskirche entlang des ökumenischen Elisabethpfades. Nun wurde das Konzept erweitert und es entsteht eine Pilgermauer an der 1968 angelegten Mariengrotte, und eine Sommerdusche wird installiert.

Sichtbares Zeichen
„Ein Stück der gemachten Wegerfahrung bleibt, vielleicht, dass die mitgetragene Last des eigenen Lebens zeichenhaft abgelegt werden konnte. Vielleicht aber auch einfach als Erinnerung: Ich war hier“, so umschreibt Gemeindereferentin Gabriele Döll die Botschaft der Trutzhainer Pilgermauer. Pilger, die die Kirche besuchen und dann weiter gehen, können einen Stein auf der Mauer als sichtbares Zeichen hinterlegen. Die Pilgersteine werden später eingemauert und so zum festen Bestandteil der Mauer, die so nach und nach wachsen wird, erklärte Döll. So entsteht im Trutzhainer Pfarrgarten zunächst eine Mauer, die nur zur Hälfte fertiggestellt wird. Die Pilger und Besucher der Trutzhainer Kirche können dann gerne eigene Steine von unterwegs mitbringen, oder sich aus dem Fundus der Kirchengemeinde bedienen. Jeder Mensch und jeder Stein ist dabei willkommen, zieht die Sprecherin des Pfarrgemeinderates, Jutta Schöning, eine Parallele. Die über vier fünf Meter lange Mauer entsteht aus Findelsteinen aus Trutzhain und Umgebung. So unterschiedlich wie die Form, die Art, die Größe und die Beschaffenheit der Steine ist, so unterschiedlich sind die Menschen die den Weg nach Trutzhain gefunden haben, sagte Schöning.

Angebot ab Herbst
Im Herbst diesen Jahres soll das Projekt abgeschlossen und der Pfarrgarten noch einladender sein. Dann wird es neben der Pilgermauer auch eine Sommerdusche für die Pilger geben. Da das Angebot der Kirchengemeinde auf die Sommermonate begrenzt ist, wird das erfrischende Nass von erschöpften Pilgern sicher erst im kommenden Jahr genutzt. Hetzen wollen sich die Helfer aber nicht lassen, schließlich werden wieder alle Arbeiten in Eigenleistung  erbracht. Die Bauplanung hat der  Bauleiter Albert Blaschke übernommen, der Mitglied des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde ist. Er mauert auch das erste Hälfte der Pilgermauer. Durch die Aktion erfährt der Pfarrgarten optisch eine Verschönerung und den Pilgern und Tagesgästen werden noch mehr Möglichkeiten eröffnet. Rund 100 Pilger haben bereits das Übernachtungsangebot der Kirchengemeinde genutzt. Unter Einbeziehung der Tagesgäste liegt die Zahl sogar noch deutlich höher. Das ist auch der Ansporn für die Kirchengemeinde das Angebot zu erweitern. Seit dem Bau des Elisabethzeltes steht den Pilgern das Ehepaar Kurt und Martha Graf als Pilgerbetreuer und Ansprechpartner zur Seite. Unterstützt wird das Projekt von dem Bistum Fulda, der Kreissparkasse Schwalm-Eder, dem Bauunternehmen Heinrich Gringel & Sohn, dem Heimwerkernotdienst Alexander Steidl sowie dem Steinmetzmeister Matthias Heidenreich durch Geld und Sachspenden.

Kontakt:
Katholische Pfarrkuratie Maria Hilf
Kirchplatz 3
34613 Schwalmstadt-Trutzhain
Telefon Pilgerbetreuer:  01626072024
E-Mail: maria-hilf-trutzhain@web.de
Homepage: www.maria-hilf-trutzhain.de

Bild 1: Steine für die Pilgermauer sammelten die Trutzhainer Jugendliche und Kinder mit Gemeindereferentin Gabriele Döll (2. von links) sowie den Mitgliedern des Pfarr- und Verwaltungsrates Albert Blaschke (links) und Thomas Egelkraut (3. von links). Daneben: Jan Heidenreich, Johanna Meißner, Maria Beutel, Anton und Simon Scholz, Wiebke Meißner sowie Paula und Greta Saiz.

Bild 2: Die Mariengrotte an der Wallfahrtskirche in Trutzhain erhält eine Pilgermauer. Aus Findelsteinen mauert Albert Blaschke ein über 4 Meter lange Mauerstück. Im Hintergrund schauen Gemeindereferentin Gabriele Döll und die die Sprecherin des Pfarrgemeinderates, Jutta Schöning, zu.

Fotos: Wolfgang Scholz



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