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Nach Schüssen auf Fahrzeug: Noch kein Fahndungserfolg

Kripo hat Liste mit rund 800 blauen Ford Fiesta mit Korbacher Kennzeichen

einschussscheibe_1Kassel. Die Fahndung nach den mutmaßlichen Tätern, die vermutlich aus einem blauen Ford Fiesta neueren Modells mit Korbacher Kennzeichen (KB) in der Abfahrt der A 49 Kassel-Auestadion am Sonntagmorgen um 5 Uhr mindestens vier Pistolenschüsse abgegeben haben, hat bislang noch kein greifbares Ergebnis gebracht. In dem beschossenen Fahrzeug aus Kassel saßen vier Männer. Der Fahrer wurde durch ein Geschoss an der Schulter getroffen, den Fahrgast hinter dem Fahrer traf ein Schuss im Hüftbereich. Beide werden noch stationär behandelt, Lebensgefahr bestand nicht.

Derzeit rund 1.600 blaue Ford Fiesta mit KS- oder KB-Kennzeichen zugelassen
Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) hat den Ermittler des K 11 der Kasseler Kripo auf Anfrage mitgeteilt, dass insgesamt rund 1.600 Fahrzeuge des Typs Ford Fiesta in Kassel und Korbach zugelassen sind. Da von den Zeugen zunächst der Hinweis auf ein KS-Kennzeichen gekommen war, hat das K 11 auch diesen Zulassungsbereich mit abgefordert. Mit „KB“-Kennzeichen gibt es derzeit rund 800 Zulassungen auf blaue Ford Fiestas, davon mehr als 100 neueren Baujahrs.

Suche nach Zeugen, die den Fiesta bei der Verfolgungsfahrt oder später auf der Flucht beobachtet haben
fordfiesta_vergleich presseamfahrzeug einschusst_r_1Die ermittelnden Kriminalbeamten des K 11 der Kasseler Kripo hoffen auch auf Zeugen, die möglicherweise am frühen Sonntagmorgen zwischen 4 und 5 Uhr beide Fahrzeuge, einen schwarzen Mercedes der S-Klasse mit Kasseler Kennzeichen und den gesuchten Ford Fiesta mit KB-Kennzeichen, auf der Strecke zwischen Korbach und Kassel beobachtet haben. Nach den Schüssen gg. 5 Uhr in der Abfahrt Kassel-Auestadion flüchtete der Fiesta auf der A 49 in Richtung A7 Kassel-Hannover. Er kann aber zuvor auch an den Abfahrten Waldau oder Lohfelden die A 49 bereits verlassen haben. Das Fahrzeug ging am Sonntag bei der groß angelegten Ringalarmfahndung nicht ins Netz der Polizei. Es ist durchaus möglich, dass sich die Insassen mit dem gesuchten Fahrzeug mehrere Stunden irgendwo im Kasseler Raum versteckt gehalten haben. Auch ist denkbar, dass sie in den Stunden nach der Tat noch im Kasseler Raum eine Tankstelle oder ein Schnellrestaurant angesteuert haben und dort vielleicht beobachtet wurden. Die Polizei warnt davor, an das Fahrzeug oder die Personen heran zu treten. Hinweise bitte über Notruf 110 an jede Polizeidienststelle oder an das Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel, Telefon (0561) 910 – 0. (ots)



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