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Horst Schubert verbessert den 3000-Meter-Kreisrekord

horst-schubertHeiligenrode/Melsungen. Während die Schülerinnen und Schüler bei der 24. Heiligenröder Bahnserie fünf Stadionrunden zurücklegen mussten, stand bei den Männern und Senioren der 3000-Meter-Lauf im Mittelpunkt dieser Laufserie. Im Lauf der Altersklasse M70 versuchte von Beginn an Horst Schubert auf das Tempo zu drücken, denn er hatte sich vorgenommen, den vier Jahre alten Kreisrekord von Erich Tavernier, der am 14. September 2005 in Heiligenrode 13:09,4 Minuten gelaufen war, deutlich zu unterbieten. Dieses Ziel erschien für den erfolgreichsten Senior auf der  Mittel- und Langstrecke des Schwalm-Eder-Kreises nicht unrealistisch zu sein, denn er hatte bereits mit großartigen Leistungen über 1000 Meter in Melsungen sowie über 1500 Meter in Baunatal, aber auch beim Fünf-Kilometer-Straßenlauf in Eschwege die Rekorde in seiner Altersklasse pulverisiert.

So stand für den Fachmann fest, dass es auch in diesem 3000m-Lauf einen neuen Kreisrekord geben würde. Die Frage lautete nur, welche Zeit würde Schubert schaffen und würde er den Lokalmatador Jürgen Palt hinter sich lassen? Der hessische Seniorenmeister über 1500 m hatte sich gut vorbereitet und drückte auch diesem Rennen seinen Stempel auf. Wie gewohnt passierte er recht frisch die Zwischenmarken und setzte sich Runde für Runde von Jürgen Palt ab. Als er das Ziel erreichte, blieb die elektronische Uhr bei 12:19,67 Minuten stehen. Damit blieb der neue Rekordmann, der nach acht Jahren auf diese Strecke wieder zurückkehrte, fast 50 Sekunden unter der alten Bestzeit von Erich Tavernier aus Borken. Für Horst Schubert scheint es, als ob die Kreisrekorde der Senioren  auf der Mittel- und Langstrecke wie reife Früchte an einem Baum hängen, die er nur zu pflücken braucht. Seine Überlegenheit kann man daran erkennen, dass Jürgen Palt aus Heiligenrode nach 12:39,16 Minuten ins Ziel kam und Horst Störmer als Dritter bereits über drei Minuten zurücklag.

Zuversichtlich gingen auch Melsungens Schüler Robin Hohmann, Tobias Stang und Lorenz Funck in Heiligenrode an den Start. Nachdem Robin und  Tobias bereits eine Woche vorher mit locker herausgelaufenen 1000m-Zeiten von unter Drei-Minuten überraschten, lagen für diese vielseitigen Athleten persönliche Bestzeiten über 2000 m im Bereich des Möglichen. Dass Robin Hohmann auf dieser Strecke nicht zu bezwingen war, stand vor dem Rennen fest. So beherrschte er auch dieses Mal wieder alle Schüler im Feld und forcierte das Tempo wie er wollte. Aber interessant war, wie lange ihm Tobias Stang folgen konnte, denn beide hatten sich in den letzten Monaten spannende und oft harte Duelle geliefert, wobei Robin immer als Erster das Ziel erreichte. In diesem 2000m-Luf war eine 1000m-Durchgangszeit von 3:18 Minuten geplant, die Robin und Tobias auch exakt einhielten. Diese Zwischenzeit ließ ein Endergebnis von 6:35 Minuten erwarten.

Erstaunlich war, dass der nordhessischen B-Schülermeister Simon Schwechel aus Twiste dieses hohe Tempo mithalten konnte. Als der Lauf in seine entscheidende Phase ging, lösten sich Robin und Tobias von ihrem Verfolger und stürmten auf den letzten 100 m dem Ziel zu. Mit der Spurtkraft von Robin Hohmann konnte zum Schluss Tobias Stang nicht mehr mithalten, weil seine  Kraft nicht mehr reichte. Aber mit seinen 6:38,88 Minuten war der Malsfelder fast vier Sekunden schneller als bei den nordhessischen Blockmehrkampfmeisterschaften. Robin Hohmann, der bei den Landesmehrkampfmeisterschaften in Fulda die 2000m in 6:36,44 Minuten zurückgelegt hatte, verbesserte sich als Sieger von Heiligenrode auf 6:34,48 Minuten. „Schade, dass der Veranstalter die verschiedenen Altersklassen der Schüler in einen Lauf steckte. Das kostete mir bei der Überrundung, wo ich in der Kurve auf Bahn drei laufen musste, wertvolle Sekunden“, sagte Robin nach dem Lauf. Bereits am nächsten Mittwoch versuchen beide in Heiligenrode ihre 1000m-Bestzeit nach unten zu korrigieren und sich damit in der Landesbestenliste weiter nach vorn zu arbeiten.

Auch Lorenz Funck zeigte sich gegenüber den nordhessischen Meisterschaften von Gudensberg, wo in er 7:48,26 Minuten als Vize-Meister das Ziel erreicht hatte, verbessert. Der Zwölfjährige steigerte sich auf 7:45,66 Minuten und bestätigte damit seine TOP-TEN-Platzierung im Hessischen Landesverband. (ajw)



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