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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 15. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Vortrag über Ursachen rechtsextremer Einstellung

Homberg. Mit dem Vortrag „Rechtsextremismus und Biografie – Ursachen rechter politischer Orientierungen und Möglichkeiten der Prävention“ wird Prof. Dr. Cornelia Mansfeld am 6. Oktober im Foyer des Sparkassendienstleistungszentrums Fragen beantworten, die sich im Zusammenhang mit der Anziehungskraft des Rechtsextremismus, insbesondere auch auf junge Menschen, immer wieder stellen. Prof. Mansfeld hat an der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt/Hephata einen Lehrstuhl inne und forscht seit vielen Jahren zu den Themen Fremdenfeindlichkeit sowie nationale und nationalistische Orientierungen.

„Im Rahmen des Projektes ‚Gewalt geht nicht!‘ richtet sich dieser Vortrag an alle interessierten Menschen aus dem Schwalm-Eder-Kreis“, wie Landrat Frank-Martin Neupärtl gemeinsam mit dem für das Projekt verantwortlichen Mitarbeiter Stephan Bürger betont. „Wir wollen versuchen zu verstehen, weshalb Menschen eine rechtsextreme politische Orientierung und damit ein intolerantes und undemokratisches Weltbild annehmen“, so Neupärtl weiter. Im Zuge der Aufklärung der Straftaten aus dem vergangenen Jahr, als Anhänger der sogenannten „Freie Kräfte Schwalm-Eder“ gegen ihren erklärten politischen Gegner brutal vorgegangen sind, gibt es noch immer offene Fragen. Wie entwickeln Menschen eine solche Orientierung? Welche Anteile hat die Gesellschaft an einer solchen Entwicklung einzelner Menschen?

Prof. Mansfeld will in ihrem Vortrag darüber hinaus auch darauf eingehen, welche Möglichkeiten der Prävention und des aktiven Gegensteuerns es gibt. Das müsse der zentrale Auftrag an alle verantwortlich handelnden Personen sein, ob nun in politischer Verantwortung, als Multiplikatoren in Vereinen und Verbänden oder in Schulen und Elternhäusern.

Der Vortrag beginnt um 19 Uhr im Foyer des Sparkassendienstleistungszentrums in der Mühlhäuser Straße 4 in Homberg. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. (red)



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