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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Heimspiel mit Comeback von Carsten Göbel?

Gensungen. Nach dem hart erkämpften Auswärtssieg in Budenheim kommt es im kommenden Heimspiel zu der vermeintlich leichten Aufgabe gegen das Team des TV Nieder-Olm. In der letzten Saison verbuchte die HSG sowohl in Nieder-Olm (38:27) als auch in Gensungen (36:25) zwei Punkte. Doch in dieser Saison hat sich der TV Nieder-Olm gefestigt und konnte zuletzt drei Siege in Folge einfahren. Diese Siegesserie sollte dem Team um Trainer Holger Kienast genug Selbstvertrauen geben, um sich auch in der Kreissporthalle Gensungen zu bewähren.

Die Pfälzer haben sich zur Vorsaison nur auf wenigen Positionen verändert. Der härteste Verlust ist wahrscheinlich der von Martin Stumps, der nun beim VfL Fredenbeck in der Regionalliga Nord auf Torejagd geht. Als Zugänge konnte man Yves Gramlich (Kreis) und Stephan Räder (LA) verpflichten, außerdem setzte man auf die eigene Jugend und zudem wurden einige Spieler reaktiviert. Diese Reaktivierung wurde oder musste sogar nach dem ersten Spiel ausgeweitet werden, denn eine Verletzungsmisere mit zeitweilig sieben verletzten Spielern sorgte für Handlungsbedarf. Daher wurden mit Michael Rink und Roman Walch zwei Spieler zurückgeholt, die nach der abgelaufenen Saison ihre Karriere bereits beendet hatten.

Aufgrund dieser dünnen Personaldecke verpatzte der TV Nieder-Olm den Auftakt in die neue Saison und startete mit 3:7 Punkten aus den ersten fünf Spielen. Dieses Verletzungspech sorgte auch dafür, dass das Klassenziel Qualifikation für die neue 3. Liga in die Ferne rückte. Aber im Spiel gegen die HSG Pohlheim konnte Holger Kienast dann erstmals in der Saison seinen etatmäßigen Mittelblock mit Kai Reisinger und Dennis Baier stellen und damit kehrte auch der Erfolg zurück ins Selztal. Die oben angesprochene Serie führte dazu, dass das Saisonziel zum jetzigen Zeitpunkt wieder erreicht wurde, denn der TV Nieder-Olm rangiert mit 9:7 Punkten auf Platz Sieben und somit auf einem Platz für die neue 3.Liga.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt bei dem Gästeteam vor allem auf der starken Abwehr. Aus einer kompakten 6:0 Deckung mit einem starken Torwartgespann im Rücken versucht der TV Nieder-Olm immer wieder in den Gegenstoß zu gelangen und im Positionsangriff ruht der Torerfolg auf mehreren Schultern. Auf der Mittelposition führt Tino Stumps Regie und setzt seine Halben immer wieder gut in Szene oder sucht selbst den Abschluss. Hauptaugenmerk genießt aber dem Linksaußen Florian Fleckenstein, der bisher die meisten Tore für sein Team verbuchen konnte.

Die HSG Gensungen/Felsberg hat wie oben schon erwähnt ihr letztes Spiel in Budenheim gewonnen (39:37), hatte dabei aber zu Beginn der zweiten Halbzeit eine Durststrecke von 12 Minuten ohne Tor zu überwinden. Mit der unorthodoxen Deckung hatte die HSG doch herbe Probleme, aber die Erfahrung eines wieder genesenen Stephan Untermann hat letztlich dann doch den Erfolg gebracht. Nach den Siegen aus den letzten beiden Spielen rangiert die HSG auf Tabellenplatz vier mit 11:5 Punkten. Nun heißt es eine Siegesserie zu starten und einen weiteren Heimsieg gegen die Gäste aus Nieder-Olm einzufahren.

Dazu kann Trainer Dragos Negovan wahrscheinlich aus dem Vollen schöpfen, denn mit dem Publikumsliebling Carsten Göbel steht ihm nun der letzte Langzeitverletzte auch wieder zur Verfügung. Auf diese Rückkehr freut sich das ganze Edertal, da er mit seiner enormen Torgefahr schon den einen oder anderen Punkt gerettet hat. Außerdem entlasten Carsten Göbel und Stephan Untermann die anderen Spieler der ganzen Mannschaft. Besonders auch die Rückkehr von Untermann ist enorm wichtig, da er als Allzweckwaffe auf fast jeder Position eingesetzt werden kann. Das Spiel der HSG ist somit noch wesentlich flexibler, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr, und so für die Gegner noch schwerer zu berechnen. Wenn diese ganzen Zahnräder in einander greifen, sollte einem Heimsieg nichts im Wege stehen, auch wenn der Gegner mit großem Selbstbewusstsein anreist. (red)



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