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Bundesweite Untersuchung von Logistikregionen

Nordhessen nach Ruhrgebiet und Hamburg an dritter Stelle

Nordhessen. Nordhessen liegt bei logistischen Großansiedlungen über 5.000 Quadratmeter nach dem Ruhrgebiet und dem Großraum Hamburg auf dem dritten Platz –  und lässt sogar etablierte Logistikregionen und Ballungsräume wie Frankfurt/Main, Hannover/Braunschweig und Köln/Bonn hinter sich. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des renommierten Finanz- und Dienstleistungsunternehmen Jones Lang Lasalle. Danach wurden in den letzten knapp drei Jahren bundesweit insgesamt zirka 8,5 Millionen Quadratmeter Lagerflächen vermietet oder von Eigennutzern errichtet. Die Umsatzvolumen erreichten dabei in allen drei Jahren ein konstant hohes Niveau. Die Untersuchung dokumentiert, wo diese Umsätze – mit Flächen ab 5.000 Quadratmetern – stattfanden. Nordhessen liegt dabei mit einem Gesamtumsatz von rund 611.000 Quadratmetern an dritter Stelle der 14 deutschen Top-Logistikregionen.

„Deutliche Unterschiede zeigen sich in den einzelnen Regionen bei der Betrachtung der durchschnittlichen Größen der Umsätze; so steht rechnerisch der Raum Kassel/ Bad Hersfeld mit rund 30.000 Quadratmetern pro Anmietung an der Spitze, mit deutlichem Abstand gefolgt von der Region Hannover/Braunschweig (rund 20.000 Quadratmeter)“, heißt es in dem aktuellen newsletter des Unternehmens. In der dynamischeren Region Hamburg dagegen liege die durchschnittliche Flächengröße im Betrachtungszeitraum nur bei gut 11.000 Quadratmetern. Die Analyse ergab, dass Standorte mit einem guten Angebot an attraktiven Grundstücken, wie sie in Nordhessen vorhanden sind, im Durchschnitt größere Vermietungen generieren als die teureren Regionen der fünf großen Ballungsräume, in denen die Verfügbarkeit an derartigen Grundstücken deutlich niedriger ist.

Der Logistikstandort Nordhessen wird vom Regionalmanagement Nordhessen gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der nordhessischen Wirtschaftsförderer vermarktet.  „Die aktuelle Untersuchung bestätigt, dass unsere Region auch aufgrund ihrer hervorragend ausgebauten Infrastruktur, der zentralen Lage und attraktiver Flächen ein Top-Logistikstandort ist“, sagt Regionalmanager Holger Schach. Dies sei bereits von allen bedeutenden Logistikdienstleistern und Verladern erkannt worden.

Im Gegensatz zu anderen Regionen werden auch in Zeiten der Krise in Nordhessen zukunftsträchtige Logistikprojekte realisiert. „Hier kommt unter anderem die überaus verkehrsgünstige Lage in Deutschland und Europa zum Tragen“, sagt Michael Kluger, Leiter Mobilitätswirtschaft in der Regionalmanagement Nordhessen GmbH.  Nordhessen besitze den schnellsten Umschlagplatz, die beste Cut-Off-Zeit in Deutschland. Nordhessen sei auch deshalb inzwischen nicht nur Top-Logistikregion von nationalem Rang, sondern auch ein europäischer Top-Standort für die Distributionslogistik. (red)



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Ein Kommentar zu “Bundesweite Untersuchung von Logistikregionen”

  1. Adam Riese

    Das trifft nicht auf „Nordhessen“ insgesamt zu :
    Es sind nur wenige Bereiche die in Frage kommen und kamen.
    Und alle liegen in erster Linie direkt an der A 7.

    Alle anderen sind von dieser Aussage nicht betroffen.

    Was Ruhrgebiet und Hamburg anbetrifft sind die in erster Linie Industriestandorte und Umschlagplätze. Bedingt durch den Anschluss an den Rhein als Teil der Schiene Basel – Rotterdam bzw Hamburger mit seinem Hafen an die internationalen Wrenströme.
    In Nordhessen geht es in erster Linie um einen zentralen Umschlagplatz nationaler Warenströme.

    Und solche Aussagen nur auf qm Zahlen zu reduzieren heißt wesentliche Faktoren außer acht zu lassen.
    Nächstes Jahr nach einer Sättigungsphase kann es schon anders aussehen.
    Und man sollte nicht vergessen hier in erster Linie auch die Lagerkapazitäten von VW, Amazon, Braun AG als tTeil der Lagerflächen mit zu betrachten !


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