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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

2009 kein gutes Jahr für den hessischen Einzelhandel

Hessen. Nach ersten Ergebnissen sanken die Umsätze der hessischen Einzelhändler im vergangenen Jahr, verglichen mit 2008, um gut zwei Prozent. Nach Ausschaltung der Preisveränderungen fiel das Minus, wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, real mit zwei Prozent geringfügig niedriger aus. Zwar brachte der Dezember 2009 gegenüber November 2009 ein zweistelliges Umsatzplus für fast alle Branchen, verglichen mit dem Dezember 2008 gingen die Umsätze im hessischen Einzelhandel aber nominal um knapp ein Prozent und real um annähernd zwei Prozent zurück. Somit hat das Weihnachtsgeschäft die negative Jahresentwicklung nicht umkehren können.

Die größte Branche, der Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, wozu beispielsweise die Supermärkte und Kaufhäuser gehören, schnitt 2009 mit ihrem Umsatzrückgang sowohl nominal als auch real nur unwesentlich schlechter ab als der Durchschnitt. Der Facheinzelhandel mit Nahrungsmitteln konnte zwar nominal ein Plus von fast einem Prozent erwirtschaften, real war dies jedoch gleichviel wie im Vorjahr. Besser ging es dem Facheinzelhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik. Zwar gingen dort die Umsätze nominal um gut drei Prozent zurück, wegen der Preisrückgänge war dies real aber ein Plus von fast drei Prozent. Anders war es beim Facheinzelhandel mit sonstigen Haushaltsgeräten, Wohn- und Einrichtungsbedarf, der zwar sein Vorjahresergebnis nominal um knapp zwei Prozent übertreffen konnte, real aber knapp ein halbes Prozent einbüßte. Der Einzelhandel mit Verlagserzeugnissen, Sportausrüstungen und Spielwaren übertraf nominal zwar den Stand des Vorjahres um gut ein halbes Prozent, verlor aber real gut ein Prozent seines Vorjahresumsatzes. Ähnlich ungünstig war auch die Lage im Einzelhandel mit sonstigen Gütern, zu dem beispielsweise Bekleidungs- und Schuhgeschäfte, aber auch die Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien und Parfümerien gehören: Ein nominal nahezu unveränderter Umsatz führte real zu einem Minus von fast einem Prozent. Der Versand- und Internethandel hatte im Gesamtjahr 2009 sogar einen Umsatzrückgang von nominal gut neun und real fast elf Prozent zu verkraften.

Die wenig erfreuliche Umsatzentwicklung blieb nicht ohne Auswirkung bei den Beschäftigten. So verringerte sich die Gesamtzahl der Beschäftigten im Einzelhandel um knapp 0,5 Prozent, wobei die Zahl der Vollbeschäftigten um knapp ein Prozent abnahm, während die Zahl der Teilzeitbeschäftigten unverändert blieb. (red)



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