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FWG Schwalm-Eder für Verbleib bei E.ON Mitte

Schwächung des Konzessionsgebietes berge Gefahren

Schwalm-Eder. Die Städte und Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis sollten ihre Stromnetze auch in Zukunft mit der E.ON Mitte betreiben. Diese Auffassung vertritt der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler, Willi Werner, Edermünde. Er sehe in einem Zusammenhalt des Konzessionsgebietes von E.ON Mitte im Landkreis Schwalm-Eder erhebliche Vorteile für die Region, sagte Werner vor seiner Fraktion in Homberg. Der Hintergrund: Ende 2011 laufen die Konzessionsverträge mit dem Regionalversorger E.ON aus. Bis dahin können Städte und Gemeinden entscheiden, ob sie die Netze von E.ON zurückkaufen und Verträge mit anderen Firmen abschließen, oder ob sie in neuen Gemeinschaftsunternehmen selbst mit einsteigen.

Die Haushaltslage vieler Städte und Gemeinden lasse einen Netzankauf kaum zu. Gleichzeitig würde der Aufbau eines Fachmanagements Manpower und Geld kosten, was beides den Kommunen zurzeit fehle. Da die E.ON heute zu Vertragsabschlüssen bereit sei, die Fünf- oder Zehnjahresverträge mit Optionen vorsehen, sei die von den Gemeinden geführte Diskussion schon erfolgreich. Jetzt gelte es, partnerschaftliche, auf die Städte und Gemeinden ausgerichtete Verträge abzuschließen.

Das Konzessionsgebiet von E.ON repräsentiere den ländlichen Raum des Kreises, sagte Willi Werner. Eine weitere Schwächung des Konzessionsgebietes der E.ON durch andere Netzbetreiber oder eigene Stadt- oder Gemeindewerke würde einen immer größeren Flickenteppich ergeben und letzten Endes nicht dazu führen, den Netzbetrieb wirtschaftlich zu organisieren. „Auf der anderen Seite wachsen die Renditen im Netzgeschäft durch die Regulierung der Netzentgelte nicht mehr“, gibt Werner zu bedenken. Die Regulierung selbst erfordere aber einen erheblichen Behördenaufwand.

E.ON Mitte sei ein zuverlässiger Netzbetreiber mit geringen Ausfallzeiten und ein Arbeitgeber  mit hoher Attraktivität. Außerdem gehöre E.ON Mitte zu 26,66 Prozent den Landkreisen in Nordhessen, Südniedersachsen und Ostwestfalen. Der Anteil des Kreises betrage rund 3 Prozent und bringe regelmäßig eine Dividende von fast 1,4 Millionen Euro jährlich, die der Kreis zur Finanzierung des Eigenbetriebes, Jugend und Freizeit und des Kreishaushaltes dringend benötige. Dies entspricht etwa einem Prozent der Kreisumlage der Städte und Gemeinden. (red)



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Ein Kommentar zu “FWG Schwalm-Eder für Verbleib bei E.ON Mitte”

  1. Kühler Rechner

    Wer meint, ohne eon würde es preisgünstiger, es käme mehr Geld in die klamme Kasse einer Kommune oder gar eines Landkreises folgt den Spuren von Menschen die dem Bürger etwas vormachen.
    Starke Partner sind wünschenswerter wie ein kommunaler Klüngelhaufen.
    Angesichts der Herausforderungen der Zukunft wie intelligente Stromzähler, Neubau von Trassen oder Netzerneuerung / Wartung / Reparatur und der derzeitigen Defizite und Schulden ist jeder €uro den man an neuen Schulden aufhäuft unverantwortlich.

    Lasst euch nicht von den Zahlen blenden die Experten euch auftischen.
    Selbst wenn ihr 1 – 2 cent mehr bezahlt, bekommt ihr das Geld in Form von Spenden im Sozialen, Kulturellen oder Amateursport zurück.
    Eure heimische Sparkasse oder VR / Raiffeisenbank knöpft euch doch auch Geld ab und steckt es in die gleichen Berieche. d meckert keiner dass die Kreissparkasse Schwalm-Eder im Gegensatz zur SPARDA einen doch sehr teuren Service bietet.
    Und die Banken sind Schuldenfrei und müssen nicht erst mit neuen Schulden im Haushalt eingekauft werden.

    Bei einigen Politikern und kommunalen Befürwortern geht es doch häufig nur um Macht und neue Posten für Nebeneinkünfte!


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