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Franke fordert faire Chancen im Wettbewerb

Bundestagsabgeorndeter Dr. Edgar Franke besuchte Dentallabor Rauthe

Frielendorf-Allendorf/Borken. Bundestagsabgeordneter Dr. Edgar Franke traf sich zu einem Informationsgespräch mit den Innungsmeistern Manfred Heckens (Landesinnungsmeister der Zahntechnikerinnung Rheinland-Pfalz) und Horst Fehr (Obermeister der Zahntechnikerinnung Kassel). Gemeinsam besucht und besichtigt wurde dabei das Dentallabor Rauthe im Frielendorfer Stadtteil Allendorf. Franke sorgt sich um die Sicherung einer regionalen Versorgung der im Schwalm-Eder-Kreis lebenden Menschen. Die Versorgung in der Fläche sei in Gefahr. Heckert wies auf die zunehmende Konkurrenz aus Fernost hin, die den Markt mit Billigprodukten überschwemme. Die Folge: die Reallöhne der Zahntechniker seien gesunken und der Nachwuchs in der Branche fehle. Es werde immer schwieriger, Nachfolger sowie qualifizierte Fachkräfte und Auszubildende zu finden.

Die Folgen zeigen sich auch in Frielendorf. Das Dentallabor Rauthe beschäftigt heute vier Mitarbeiter, nachdem zwei Arbeitsplätze abgebaut werden mussten. Zumindest wurde die Nachwuchsfrage in Frielendorf gelöst. Marco Rauthe, der Sohn des Firmengründers, hat den Betrieb in schweren Zeiten übernommen.

Nach Auffassung des Innungsmeisters Heckert werden über Einzelverträge mit Zahnärzten Billigprodukte aus Fernost den qualitativ hochwertigen heimischen Produkten vorgezogen. Damit fließe die Wertschöpfung ab, aber Nachbesserungsleistungen, die anfallen, werden auf die Solidargemeinschaft überwälzt. Die Zahntechnikbranche reagiert entsprechend. So sieht sich das Dentallabor Rauthe gezwungen, ihre Kundschaft auch außerhalb Deutschlands, in der Schweiz, zu suchen.

Franke ist für einen fairen Wettbewerb. Es gelte, einen Interessenausgleich zwischen Zahnärzten, Zahntechnikern und den Krankenkassen herbei zu führen. Die hochwertige Arbeit der deutschen Dentallabore müsse erhalten werden. Es gehe dabei auch um die Gesundheit der Patienten. Die Herstellungsprozesse müssen überwacht werden, Materialbeifügungen müssen zurück verfolgt werden können. In Deutschland ist dies alles bereits verpflichtend. (red)



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