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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Weitere 849.000 Euro für Dienstleistungszentrum

Posch: Land fördert besseren Service für Bürgerinnen und Bürger

Melsungen. „Die Bündelung von publikumsintensiven städtischen Ämtern und Zulassungsstelle ist eine echte Neuerung, da davon nicht nur die Einwohner Melsungens, sondern auch die Bewohner der umliegenden Orte profitieren. Deshalb ist das Projekt als Impulsprojekt im Stadtumbauprogramm vom Land anerkannt worden“, sagte der hessische Wirtschaftsminister heute in Melsungen bei der Übergabe eines Förderbescheids über 849 000 Euro für das interkommunale Dienstleistungszentrum. Auf dem Gelände eines alten Forsthauses soll ein zweigeschossiger Neubau entstehen, der über einen einstöckigen Gebäudeteil mit dem alten Forsthaus verbunden wird. In den Komplex ziehen Ordnungsamt, Bürgerbüro, Standesamt sowie die Zulassungsstelle ein.

Behindertengerechte Zugänge führen in eine zentrale Empfangshalle mit Verteiler- und Orientierungsfunktion. Eine kleine Kaffeebar mit Sitzmöglichkeiten macht Wartezeiten angenehmer. Die Baumaßnahmen schließen auch das Umfeld ein. Über einen Durchgang durch eine historische Scheune gelangt der Fußgänger zukünftig unmittelbar in den historischen Kern Melsungens.

Mit dem am Freitag überbrachten Bescheid klettert der Landeszuschuss auf 1,63 Millionen Euro. 849 000 Euro stammen aus dem EU-Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Weitere 787.600 Euro dürfen aus bereits früher bewilligten Fördergeldern des Bund-Länder-Programms Stadtumbau in Hessen für dieses Projekt verwendet werden. Zuwendungsempfänger ist der Zweckverband Gewerbegebiet Mittleres Fuldatal, der den Stadtumbau in besonders anerkennenswerter Weise in interkommunaler Zusammenarbeit organisiert und die Fördermittel an seine Mitgliedsgemeinden weiterreicht.

Das Wirtschaftsministerium vergibt den Zuschuss im Rahmen seiner Strukturpolitik, zu deren Zielen der Ausbau spezifischer Entwicklungspotenziale und der Abbau regionaler Ungleichgewichte zählen. Dies umfasst Investitionen in die wirtschaftsnahe Infrastruktur, ins Regionalmanagement und Regionalmarketing und in die Stadterneuerung. (red)



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