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Bewegung auf und unter dem Tisch

Drei-Burgen-Schule auf dem Weg zur gesundheitsfördernden Schule

Felsberg. Die Felsberger Drei-Burgen-Schule ist auf dem Weg zu einer gesundheitsfördernden Schule zu werden. In der letzten Woche konnte sich eine Kommission des Staatlichen Schulamtes Fritzlar mit Ruth Pfannstiel und Beatrix Bröker davon überzeugen, dass die Felsberger Gesamtschule im Bereich Bewegungsförderung einiges zu bieten hat. Vier Teilzertifikate ergeben das Gesamtzertifikat „Gesunde Schule“, ein Projekt, das vom Hessischen Kultusministerium ins Leben gerufen wurde. In den letzten beiden Jahren hatte die DBS bereits die Teilzertifikate in den Bereichen „Sucht- und Gewaltprävention“ und „Umweltbildung“ erworben.

Nach Vorlage einer umfangreichen Dokumentation konnten sich Pfannstiel und Bröker nun vor Ort davon überzeugen, dass in den vergangenen Jahren einiges zur Förderung der Bewegung getan worden ist. Dabei betrifft Bewegung nicht nur den Bereich des Sportunterrichts, wo die dritte Sportstunde in Felsberg in den Jahrgangsstufen fünf bis acht seit Jahren Standard ist. Im Schulkalender haben zahlreiche Sportveranstaltungen ihren festen Platz, wie etwa die Bundesjugendspiele, Jugend trainiert für Olympia oder die Schulsportwoche. Im Ganztagsbereich gibt es unterschiedliche Sport-AGs vom Bogenschießen über Mädchenfußball, Handball und Badminton bis hin zum Klettern und zur Selbstverteidigung. Sport-Fachleiter Detlef Schröer informierte die Kommission über das Angebot und demonstrierte die hervorragende Ausstattung des Fachbereichs mit zahlreichen Materialien.

Ein Rundgang durch das Gelände gemeinsam mit Schulleiter Dr. Dieter Vaupel und der Pädagogischen Leiterin Regina Dubiel machte deutlich, dass das gesamte Gelände und das Schulumfeld zur Bewegung einlädt. In den letzten Jahren entstanden Kletterwand, Beach-Volleyball-Platz, Mini-Fußballfeld und Kletterkombination auf dem Außengelände. Außerdem wurde der Schulhof komplett umgestaltet, so dass nun Bewegungs- und Ruhezonen für jüngere und ältere Schüler vorhanden sind. In Augenschein nahm man auch die von Schülern angelegte Spieleausleihe, die Spiele und Bewegungsanreize für den Außenbereich enthält und die in Kürze täglich in den Pausen geöffnet werden soll.

Auch im Regelunterricht bauen Kolleginnen und Kollegen der Drei-Burgen-Schule Bewegungszeiten ein. Davon überzeugte man sich bei zwei Unterrichtsbesuchen. Jörn Dahlke unterbrach die Deutsch-Grammatikstunde mit einer Bewegungspause zur Konzentrationsförderung und brachte nacheinander drei Bälle ins Spiel, auf die man sich konzentrieren musste. Danach gings weiter mit Grammatik. Andreas Hesse nutzt das klassische Schulmobiliar, um daran Kletterübungen mit seinen Schülern durchzuführen: Auf dem Tisch, an dem Tisch und unter dem Tisch waren die Schüler seine fünften Klasse zu finden, was viel Anstrengungsbereitschaft, Kraft und Geschicklichkeit erfordert.

In ein Abschlussgespräch wurden noch zwei Schülerinnen einer Abschlussklasse, Maren Biesinger und Lina Wagner, einbezogen, die deutlich machen, was sich seit ihrem Eintritt in die Schule verändert hat und wie sich die Bewegungsbedürfnisse der Abschlussklassen von dem der „Kleinen“ unterscheidet. Für beide Altersgruppen habe die DBS ein gutes Angebot, stellten sie fest.



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