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IHK-Aktionstag zur Berufsorientierung

Besonders gefragt: Offene Stellen in der Region und alternative Berufsbilder

Kassel. Auf der Suche nach freien Ausbildungsplätzen und dem passenden Traumiob haben viele Jugendliche aus ganz Nordhessen gestern zum Telefonhörer gegriffen: Sie waren eingeladen, sich beim Tag der Ausbildungschance der Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel telefonisch über ihre beruflichen Perspektiven, die Anforderungen der Betriebe und Bewerbungsverfahren beraten zu lassen. Ausbildungs-Teamleiter Jens Hartmann, Initiator der Aktion und auch am Telefon aktiv, resümierte zufrieden: „Mit knapp 100 Anrufen haben wir ein gutes Ergebnis erreicht, bedenkt man, mit wie vielen unterschiedlichen Beratungsangeboten die jungen Leute so kurz vor dem Beginn des neuen Ausbildungsjahres noch bedacht werden.“ Für das nächste Jahr ist bereits angedacht, die Aktion in ähnlicher Weise zu wiederholen.

Besonders gefragt waren bei den Jugendlichen Informationen über offene Stellen in der Region: „Hier haben wir uns bemüht, die Informations- und Kommunikationslücken zu schließen“, erklärt Hartmann die Vorgehensweise seines Beraterteams. Dazu gehörten nicht nur Hinweise auf Bewerbungschancen bei bestimmten Betrieben, die zuvor noch offene Stellen gemeldet hatten, sondern auch und vor allem Informationen über alternative Berufswahlmöglichkeiten. Oft sei der Blick der jungen Leute auf die Ausbildungsangebote allzu verengt, hier konnten die IHK-Experten immer wieder auf weniger bekannte, aber ebenso attraktive Berufsbilder hinweisen – zum Beispiel den Gestalter für visuelles Marketing – und so das Denken der Jugendlichen in neue Richtungen lenken. Allerdings machten die Ausbildungsberater die Erfahrung, dass relativ viele Anrufer Ausbildungsplätze gleich ablehnten, weil sie nicht unmittelbar in der Nähe lagen.

Immer wieder wurde auch die Frage nach den Eingangsvoraussetzungen, der Ausbildungsvergütung und den Pflichten und Rechte der künftigen Azubis gefragt. „Hier wurde zu unserer Überraschung deutlich, dass offensichtlich ein großer Teil der bereits erteilten Informationen ihre Empfänger nicht wirklich erreichen“, fasst Jens Hartmann zusammen. Offenbar gebe es keineswegs ein zuviel an Informationen, ganz im Gegenteil. Aktionen wie diese und die Kooperation der IHK mit der Handwerkskammer, der Arbeitsagentur Kassel, den Kasseler Verkehrs- und Versorgungsbetrieben und dem KSV Hessen Kassel bei „Anstoß Ausbildung“ seien auch künftig unverzichtbare Bestandteile des Angebotsmixes der IHK. Zusätzlich zur Ausbildungsplatzbörse auf der IHK-Homepage (www.azubi-kassel.de) seien dies wichtige Anlaufstellen für die Schülerinnen und Schüler und oftmals auch ihrer Eltern, um sich im weitläufigen Informationsangebot zu informieren.

An die jungen Leute gerichtet formulierte Hartmann den Appell, sich frühzeitig umfassend bei allen in Frage kommenden Stellen zu informieren, zum Beispiel auf der Website der IHK www.ihk-kassel.de. An die bereits erfolgreichen Bewerber um einen Ausbildungsplatz erneuere er den Appell der IHK, keine doppelten Verträge abzuschließen oder nicht in Frage kommende Angebote frei zu machen für die anderen Bewerber. (red)



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