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Schleuderballwerfen: Landestitel für Janina Rohde

Baunatal/Melsungen. Auch im Schleuderballwurf war Janina Rohde bei den Landesmehrkampfmeisterschaften des Hessischen Turnverbandes nicht zu bezwingen. Nach ihrem Sieg im Fünfkampf, wo sie mit 49,78 Punkten eine neue hessische Bestleistung für die B-Schülerinnen aufgestellt hatte, trat sie auch als hohe Favoritin im Schleuderballwurf an und setzte sich gleich mit dem ersten Wurf mit 39,49 Meter an die Spitze der deutschen Bestenliste im Schleuderballwerfen. Im zweiten Durchgang ließ sie 38,80 Meter folgen und hatte bis dahin fast elf Meter Vorsprung vor der Zweitplatzierten. Im vierten Durchgang verbesserte sich Janina, die nach ihrem großen Auftritt von Baunatal als die große Favoritin bei den deutschen Meisterschaften in Berlin gilt,  auf 39,69 Meter.

Celina Ochs (TG Winkel) sicherte sich mit ebenfalls guten 32,89 Meter die Silbermedaille. Rang drei ging an Annik Hörster vom TSV Kirberg mit 24,28 Meter. Wie hoch diese Schleuderballleistung von Janina Rohde zu bewerten ist, kann man daran erkennen, dass sie selbst, Annalena Mickel aus Glauberg, die Siegerin der A-Schülerinnen, um fast fünf Meter übertraf.

Spannender war die Entscheidung im Schleuderballwerfen der A-Schüler, wo Robin Hohmann auf die Favoriten Etienne Steinacker aus Wiesbaden und Alexander Fiehn aus Villmar traf.  Robin Hohmann legte im ersten Durchgang 38,00 Meter vor, wurde aber im zweiten Versuch sowohl von Steinacker (38,89 Meter) und Fiehn (42,30 Meter) übertroffen.  Im fünften Durchgang konnte sich Robin Hohmann auf gute 43,32 Meter steigern und die Führung von Alexander Fiehn übernehmen. Doch Fiehn erwischte mit seinem letzten Wurf fast den optimalen Abwurfwinkel und ließ den ein Kilogramm schweren Gummiball erst bei 43,43 Meter landen. Das waren elf Zentimeter mehr als Robin Hohmann, der noch im letzten Durchgang die Chance hatte, sich die Führung zurück zu erobern.  Doch die Nervenbelastung war zu groß. Der hessische Fünfkampfsieger warf den Ball zu flach ab, so dass dieser bereits bei 41,60 Meter wieder Bodenkontakt hatte. So entschieden am Ende elf Zentimeter über Sieg und Niederlage. Platz drei ging an Etienne Steinacker mit 41,54 Meter.

Eine weitere hessische Vize-Meisterschaft sicherte sich überraschend der achtjährige Phil Ullrich im leichtathletischen Dreikampf der Schüler D.  Phil, der auch noch im nächsten Jahr in dieser Altersklasse startberechtigt ist, imponierte mit 8,88 Sekunden über 50 Meter und erhielt dafür 689 Punkte. Auch im Weitsprung überzeugte der „kleine Kämpfer“ mit 3,04 Meter.  Da er auch im Ballwurf mit 22 Meter einen guten Wurf hatte, kam er am Ende auf 17,86 Punkte. Damit blieb er 0,2 Punkte vor Maximilian Weisbecker (TV Orb) und konnte bei der Siegerehrung freudestrahlend die Urkunde für den zweiten Platz präsentierten.

Bei den C-Schülerinnen startete mit MT-Neuzugang Lea Siegner ein weiteres Talent im leichtathletischen Dreikampf. Das schnellkräftige Mädchen aus Söhrewald beeindruckte erneut Die elektronische Uhr blieb bei ihr nach dem 50m-Sprint bei 7,99 Sekunden stehen. Damit lief sie als einzige Schülerin diese kurze Sprintstrecke unter acht Sekunden und hatte 10,51 Punkte auf ihrem Konto.  Im Weitsprung kam die Schülerin aus Söhrewald auf 3,34 Meter und hatte nach zwei Wettbewerben 17,86 Punkte gesammelt.  Obwohl sie mit 18,50 Meter im Ballwurf eine persönliche Bestleistung erzielte, verlor sie gegen die Mädchen aus Weilmünster und Bad Orb wichtige Punkte und fiel mit 23,14 Punkten auf Rang vier zurück. (ajw)



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