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Fraunhofer IWES und Regionalmanagement kooperieren

Auf dem Weg zur Kompetenzregion Elektromobilität

Nordhessen. Das Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES und das Regionalmanagement Nordhessen werden ab sofort im Rahmen einer offiziellen Kooperation gemeinsam daran arbeiten, Nordhessen zur Modell- und Kompetenzregion Elektromobilität zu entwickeln. Eine entsprechende Vereinbarung wurde jetzt von IWES-Leiter Prof. Dr.-Ing. Jürgen Schmid und Regionalmanager Holger Schach unterzeichnet. Ihr Ziel: „Wir wollen unsere Aktivitäten und die zahlreich vorhandenen Kompetenzen bündeln, regionale Partner bei der Entwicklung von Projekten und der Akquisition von Fördermitteln unterstützen und damit letztlich alle Chancen nutzen, Nordhessen auf diesem zukunftsfähigen Sektor bundesweit zu positionieren“.

IWES verfügt über eine herausragende Kompetenz auf dem Feld der Energiesystemtechnik, während das Regionalmanagement schon seit Mitte 2008 das Thema Elektromobilität bearbeitet, offizieller Ansprechpartner und Koordinator des landesweiten ZEBRA-Projektes für Nordhessen ist und mit dazu beigetragen hat, dass bereits für zahlreiche Aktivitäten sowohl Hessische als auch Bundes- und EU-Mittel in die Region flossen.

Die regionalen Aktivitäten in der E-Mobilität sind bereits vielfältig. German E Cars aus Grebenstein ist beispielsweise das erste Unternehmen Deutschlands, das mit seinen Elektrofahrzeugen in Serienproduktion geht. Die Firma E-Mobile Motors aus Rosenthal ist mi tseinem E-Fahrzeug der einzige deutsche Teilnehmer im amerikanischen Automotive X Prize für hocheffiziente Fahrzeuge und steht mittlerweile sogar im Finale. Außerdem existiert in Kaufungen bereits ein Modellfuhrpark, die Städtischen Werke arbeiten an einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur und das IWES selbst entwickelt unter anderem intelligente Stromnetze, die Autobatterien als Stromspeicher nutzen.

„Unser Ziel ist die Bündelung derartiger Aktivitäten und unter Einbindung unserer Netzwerke dafür zu sorgen, dass E-Mobilität gleichsam als Motor wirkt und auch die Region noch weiter nach vorne bringt“, so die Kooperationspartner Schach und Schmid. Dass bei den Verbrauchern die Akzeptanz der E-Mobilität wächst, hat die neueste Studie des ADAC belegt. Danach stehen bereits knapp 90 Prozent der deutschen Autofahrer dem Elektroauto positiv gegenüber und drei Viertel der Bundesbürger sind mit Blick auf knapper werdender Ressourcen und steigende Ölpreise schon grundsätzlich bereit, auf alternative Antriebstechniken umzusteigen.
(red)



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