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Gemeinsam handeln für den Klimaschutz

Drei-Burgen-Schüler im Klimaboot

Felsberg. In der vergangenen Woche startete der ersten KLIMABoot-Workshop des Jahres 2010 in der Drei-Burgen-Schule in Felsberg. Initiator der Aktion, die im letzten Jahr an fünf Kasseler Schulen durchgeführt wurde, war Wolfram Darwin von der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht dabei das Thema „Klimaschutz“. „Es ist ganz wichtig, dass sich die Schulen für solche Projekte öffnen, keinerlei Berührungsängste zeigen und wir so Gelegenheit haben, Impulse in Sachen Klimaschutz zu geben.  Anderseits müssen die Schüler auch bereit sein, sich mit Klimafragen auseinander zu setzen“, sagte Fachreferentin Anja Neubauer vom Kompetenzzentrum HessenRohstoffe (HeRo).

In Felsberg begann die Aktion mit einem „Impulstag“. Zu Beginn trafen sich die rund 90 Schüler der Klassen 9 zur Auftaktveranstaltung, die von Daniela Riess moderiert wurde. Anschließend startete die Arbeit in den einzelnen Gruppen.

Die Schüler wurden unter anderem darüber aufgeklärt, welche Folgen die Verbrennung fossiler Energieträger wie Erdöl haben kann.  Ihnen sollte bewusst werden was persönliche Mobilität bedeutet. Deshalb wurde auch ein Wochenplan für die jeweilige Schüler-Familie erstellt, aus dem hervorgeht, wer mit welchem Fahrzeug welche Strecken zurücklegt. Auch dem Bereich alternativer Kraftstoffe wurde sich gewidmet. Die Praxis kam an diesem Impulstag nicht zu kurz, so konnten die Schüler beispielsweise Rapsöl selbst herstellen, nahmen an einem Klimafrühstück teil, bauten Solarmobile oder schöpften Papier. Nicht nur die Schüler waren begeistert und engagiert bei der Arbeit, auch die externen Teamer waren voll des Lobes. So stellte Ralf Pitschke, der mit Schülern kleine Solarmobile baute und Wasser in Mini-Solarthermieanlagen erwärmte, fest: „Die Jugendlichen waren so mit ihrer Arbeit beschäftigt, dass ich sie auf die Einhaltung der Pausenzeiten hinweisen musste, von selbst hätten sie keine Pause gemacht.“

Klimakonferenz mit Eltern
Die Ergebnisse der Workshops werden dann in zwei Wochen am 16. September um 18 Uhr in einer Präsentation im Rahmen der „Klimakonferenz“ in der Drei-Burgen-Schule präsentiert. Zu dieser Veranstaltung sind neben den Lehrern vor allem auch die Eltern des beteiligten Schuljahrgangs 9 eingeladen. Im Verlauf der Konferenz soll dann ein weiteres Klimaschutz-Vorhaben realisiert werden. Die Schüler vereinbaren mit ihren Eltern einen 50/50-Klimaschutzdeal. Dies bedeutet, die Jugendlichen bemühen sich in ihrem Elternhaus um Einsparung von Ressourcen (Gas/Wasser/Strom) und bekommen den Gegenwert ganz oder teilweise als Taschengeld ausgezahlt.

Ziel des Projektes ist es, Schüler für Fragen des Klimaschutzes zu sensibilisieren, klimabewusstes Verhalten in der Schulgemeinschaft zu gestalten aber auch persönliche Handlungsspielräume im eigenen Alltag zu entdecken. Initiatoren waren im Jahr 2009 neben der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck das Jugendbildungswerk des Landkreises Kassel und Hessen-Forst. Weitere Partner sind außer HessenRohstofe der Nordhessische Verkehrsverbund, die Verbraucherzentrale Hessen und der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen. Mit im Klimaboot war an der Drei-Burgen-Schule auch der Energiebeauftragte  des Schwalm-Eder-Kreises, Dirk Schnurr, der den Schülern eine Workshop zum Thema „Energieeffizienz an der Schule“ anbot. (red)



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