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Werben für Nachhaltigkeit: 4. Homberger Energietage

Homberg. Aussteller aus Homberg sowie dem Schwalm-Eder-Kreis präsentierten auf den 4. Homberger Energietagen innovative Lösungen regenerativer Energien. Vertreten war in diesem Jahr auch das Land Hessen selbst mit einer Ausstellung über Geothermie. Am Samstag eröffnete Bürgermeister Martin Wagner die „Homberger Energietage 2010“ mit einer Laudatio  über „Energiebewusstes Denken und Handeln“. Wagner betonte,  das den „Homberger Energietagen“ eine für die Region Schwalm-Eder überaus wichtige Funktion zukomme, die eine solide Grundlage für die Herstellung und Nutzung erneuerbarer Energien bilde.

Dem schloss sich Staatssekretär Mark Weinmeister vom Hessischen Umweltministerium mit dem Wunsch an, den Energieverbrauch bis zum Jahr 2020 um mindestens 20 Prozent zu senken. Bei dieser Gelegenheit überreichte Weinmeister offiziell einen Förderbescheid in Höhe von 100.000 Euro an die Biogas Homberg GmbH & Co. KG.

Das Informationsangebot der Aussteller zeigte sich in diesem Jahr mit einer deutlichen Zunahme von Teilnehmern wie der Kreissparkasse Schwalm-Eder, der VR-Bank Schwalm-Eder, der Firmen Breiding und Nöding oder auch Holzbau Kühlborn aus Spangenberg, Photovoltaik Aleo aus Koblenz, SolarEn aus Homberg, Aquapol aus Winterberg, Dachdämmung und Solardachanlagen der Firma Rothauge und des Energiedienstleister KGB Homberg.

Begleitet wurden die Energietage durch eine Vortragsreihe kompetenter Fachreferenten zu interessanten Themen wie Erdwärme, Solarmodule, Mikro-Blockheizkraftwerke, oder richtiges Heizen mit Holz.

So ausgefallen wie innovativ zeigte sich auf den Homberger Energietagen die Homberger M. Breiding UG, die neben Wärmepumpen und Heizkesseln eine Küchenarmatur von Grohe vorstellte, die aus Leitungswasser Mineralwasser macht. Die Produktion von Mineralwasser verschlingt allein in Deutschland 2.800 Megawatt an Energie – und ist für so viel CO²-Ausstoß verantwortlich wie 620.000 Dieselfahrzeuge und es werden unglaubliche sieben Liter Wasser benötigt um auch nur ein Liter Mineralwasser herzustellen, wie man ihn im Discounter üblicherweise kauft. Das innovative Filtersystem der vorgestellten Armatur macht also aus normalem Leitungswasser ein rein und frisch schmeckendes Wasser, das den Vergleich zu bekannten Premium-Mineralwässern nicht zu scheuen braucht.

Damit zeigte die M. Breiding UG, das energiebewusstes Denken und Handeln auch im privaten Gebrauch bei jedem Bürger beginnen kann und er mit dieser Lösung die Ressourcen der Umwelt schont und nachhaltig einen verantwortungsvollen Beitrag zur Senkung des immer weiter steigenden Energieverbrauchs beitragen kann.

Festzustellen war am Ende der „4. Homberger Energietage“: Die beste Energie ist die, die nicht gebraucht wird. (adg)



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