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Vortrag: Holz vom Acker

Montag, 25. Oktober, 14 bis 18 Uhr, Bildungs- und Beratungszentrum des Landesbetriebes Landwirtschaft Hessen

Fritzlar. Heizen mit Holz ist modern. Waldholz ist jedoch ein begrenztes Gut und die Suche nach Alternativen hat bereits begonnen. Die Chancen von Kurzumtriebsplantagen auf landwirtschaftlichen Flächen ist Thema einer gemeinsamen Veranstaltung der naturkraft-region und der Bioenergie-Beratung Hessen. Der Energiebeauftragte des Schwalm-Eder-Kreises, Dirk Schnurr, wird Rahmenbedingungen und Anlagentechnik für die Verbrennung von Holz in kommunalen Liegenschaften erläutern.

Dr. Hubertus Hofmann, Projektleiter vom Witzenhausen-Institut, wird danach die Anlage, Pflege und Ernte von Kurzumtriebsplantagen und somit den Weg bis zum fertigen Brennstoff vorstellen. Abschließend folgt eine ökonomische Betrachtung dieser Bewirtschaftungsform im Vergleich zu anderen landwirtschaftlichen Kulturen von Björn Staub, Berater beim Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen.

Im Anschluss an die Fachvorträge besteht die Möglichkeit, zwei größere Feuerungsanlagen für Holzhackschnitzel und Holzpellets in direkter Nähe zum Tagungsort zu besichtigen.

Die Veranstaltung findet am 25. Oktober von 14 bis 18 Uhr im Bildungs- und Beratungszentrum des Landesbetriebes Landwirtschaft Hessen (Schladenweg 39) in Fritzlar statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Interessenten können sich bis zum 21. Oktober bei der naturkraft-region unter (06677) 919030 oder info@naturkraft-region.de anmelden. (red)



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3 Kommentare zu “Vortrag: Holz vom Acker”

  1. Bürger

    Was entsteht sind Monokulturen die dem Fauna- Flora Habitat Gedanken konträr sind.

    Für Insekten ( speziell Bienen und andere bestäubende Insekten), für Vögel und Kleintiere geht Lebensraum verloren, die Umwelt verarmt und als Schluss dann auch noch das diese Flächen der Nahrungsmittelproduktion z. B. für sogenannte BIO Produkte vollständig entzogen wird.

    Bioenergie ja – aber nur im sinnvollen Einklang mit den o. a. wichtigeren Dingen.

  2. bene consideratus

    Nun mein Bürger,

    ganz von der Hand zu weisen ist das sicher nicht. Aber das ist ja nichts anderes als die riesigen Mais- und Rapsmonokulturen, die es dank Biodiesel gibt. Insofern ist es doch nicht schlecht, wenn manch ein Landwirt ebendiese Monokulturen mit kurzumtriebigen Gebüsch durchbricht…

    Man sollte das Große und Ganze betrachten und politisch steuern. Denn eins ist doch klar: es wird das angebaut, mit dem man am meisten Geld verdienen kann. Und wer will es verübeln. Wir alle wünschen uns doch unser Konto gut gefüllt.

    Wie auch immer (und ich denke, da sind wir uns einig): Es macht Sinn alle Möglichkeiten der erneuerbaren Energien aufzuzeigen, besonders die, die regional steuer- und durchführbar sind. Denn da liegt meines Erachtens die Zukunft der Energieversorgung.
    Und vielleicht sollte man dabei nicht immer auf die (sicher vorhandenen) Nachteile pochen, sondern nach dem Motto „think positive“ leben. Nur so werden sich die dringend notwendigen Änderungen in der Energiepolitik durchsetzen können.

    Es grüßt
    Bene Consideratus

  3. Bürger

    Think positiv ist zu simpel.

    Hier geht es um den fakt das man die landwirtschaftlichen Flächen eben nicht dem Faktor Geld unterordnen sollte.

    Denn wenn landwirtschaftliche Flächen knapp werden ist Nahrung wichtiger.

    Und Achtung:
    Das mit den Monokulturen gilt natürlich für alle Arten von Biomasse die die Vielfalt der Kulturlandschaft bedrohen.
    Nicht nur bei uns Übrigens:

    Palmölproduzenten vernichten weltweit riesige Flächen des natürlichen Lebensraumes; der Drang zu Shrimps etc vernichtet riesige Flächen Mangrovenwälder; Fischfarmen im frien M;eer benötigen medikamentöse Unterstützung- die Abwässer dieser Farmen sind verseucht und zerstören die Meeresfauna und Flora.

    Es liegt an uns vor der eigenen Haustür anzufangen.

    Verpackungswahnsinn frisst Energie ohne Ende; schlechte Isolierung, unsinnige Fahrten mit dem Fahrzeug; Leerfahrten von LKW und Transporte über große Entfernungen; usw .

    Man sollte Energiesparmassnahmen belohnen und Druck machen.

    In Schweden hatte man 4 Jahre Vorgabe per Gesetz gegeben den Energieverbrauch der Industrie auf ein Drittel zurückzufahren.
    Die Unternehmen haben gejammert und hatten das Ziel nach 3 Jahren fast erreicht.

    In Deutschland wird falsch subventioniert. Nicht der Einzelne oder große Photovoltaikfarmen sollte man fördern, sondern kleinräumige örtliche Energiekonzepte.

    Dafür gibt es schon einige Beispiele z. B. Jühnde oder Orte im Wolfhager Land.
    Oder Körle mit Nahwärme als Anfang.


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